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Montag, 14. Oktober 2019
   
 

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High Heels statt Ponchos

Peruanische Mode mal ganz anders

Mode aus Peru – da denkt man gern an bunt gewebte Ponchos, farbenfrohe Strickmützen oder kuschelige Pullover aus Alpaka-Wolle. Doch das reichste Land der Welt kann auch ganz anders, eine junge Generation von Designern macht sich gerade auf, von Peru aus die Modewelt zu erobern.

„Silhouetten gestalten, welche die Weisheit der Lebe ausstrahlen, um Frauen durch die elegante Handwerkskunst des peruanischen Erbes Kraft zu geben“
– so präsentiert sich Anni Alvaréz Calderón auf ihrem Instagram-Kanal. Anni gilt als bekannteste peruanische Designerin, sie hatte bereits Gelegenheit, ihre Werke in der Vogue zu zeigen und auf den Laufstegen dieser Welt zur Schau zu stellen. Dank ihrem ersten Job in der Modeindustrie beim berühmten Designer Michael Kors konnte sie schon früh in die faszinierende Welt der Mode eintauchen. Anni ist sehr stolz auf ihre peruanischen Wurzeln, deshalb lebt sie inzwischen wieder in ihrer alten Heimat und lässt sich von den Landschaften, der Kultur und den Menschen des Landes inspirieren.

Die Limeña Jessica Butrich ist bekannt für ihre knallig-bunten Pop-Art-Schuhe, die allesamt in Peru hergestellt werden. Wer in Peru Rang und Namen hat, trägt stolz Butrich an den Füßen. 2013 gründete sie Butrich, in der Szene als Marke der Herzen bekannt, und erfand sich als Designerin neu. Das Spiel mit grafischen und femininen Elementen zeichnet Jessica aus, sie präsentiert sich selbstbewusst und zugänglich als Frau, die Spaß an Mode hat. Schuhe waren seit jeher ihre große Liebe, bis heute nutzt sie für ihre Entwürfe ihre typische Freihandtechnik. Dadurch ist jeder Schuh einzigartig und erzählt seine ganz besondere Geschichte.

Die Schmuckdesignerin Lorena Pestana lässt sich von der präkolumbianischen Mythologie und den zahlreichen Ausgrabungsstätten Perus inspirieren. In ihren Stücken finden sich stets Symbole wieder, die von den Bewohnern des alten Perus auf Textilien oder Töpferwaren verwendet wurden. Ihren ersten eigenen Laden eröffnete Lorena in Limas Stadtteil Miraflores, heute sind ihre Schmuckstücke in Geschäften im ganzen Land erhältlich.

Und auch in Deutschland lassen sich immer mehr peruanische Designer nieder. Marisa Fuentes Prado hat es beispielsweise von Lima nach Berlin verschlagen, wo sie ihre nachhaltig-minimalistischen Designs seit Ende 2017 in ihrer Boutique in Friedrichshain verkauft. Marisas größte Inspiration war ihre Großmutter, die in den 80er Jahren in Peru selbst Kleidung produzierte. Nach ihrem Modedesign-Studium verbrachte Maqu, wie schon als Kind ihr Spitzname lautete, einige Zeit in Kopenhagen – bis heute trifft in ihren Designs angesagter Scandi-Style auf knallige Farben, die an ihre Heimat Peru erinnern. Großes Augenmerk richtet Marisa auf das Thema Nachhaltigkeit, sowohl bei der Auswahl der Materialien als auch der Produktionsstätten.

Foto: Jessica Butrich

 


Veröffentlicht am: 26.06.2019

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