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Mittwoch, 21. November 2018
   
 

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Medicinicum Lech 2018: Genuss – Sucht – Gesundheit

Über die vielfältige Kunst, richtig und gesund zu genießen

Mit dem großen Spannungsfeld zwischen gesundheitsförderndem Genuss und krankmachender Sucht rückt das Medicinicum Lech heuer eine Schlüsselfrage für die persönliche Lebensqualität sowie öffentliche Gesundheit in den Fokus. Dank des einzigartigen interdisziplinären Charakters der gehobenen Public-Health-Veranstaltung wird das Thema vielseitig beleuchtet und dem Publikum aufschlussreich, praxisnah und allgemein verständlich nähergebracht.

Oft unterschätzt in seiner gesundheitsfördernden Dimension wird der Genuss. Dass dieser über ein momentanes Wohlempfinden hinaus elementar für die Gesundheit ist, wird deutlicher mit Blick auf seinen Gegenpol: die Sucht. Das diesbezügliche Spannungsfeld steht im Mittelpunkt des 5. Medicinicum Lech. Unter dem Titel „Genuss – Sucht – Gesundheit“ werden vom 5.  bis 8. Juli 2018 Experten verschiedenster Fachbereiche für hochkarätige Vorträge und eine breit gefächerte Diskussion garantieren. Der fachübergreifende Austausch zwischen Medizinern und Vertretern benachbarter Disziplinen sowie Philosophen und Kulturwissenschaftlern ist eine der Stärken der Public-Health-Veranstaltung, die nicht nur in dieser Hinsicht einzigartig ist. In Kombination mit dem attraktiven Rahmenprogramm bietet sie die einmalige Gelegenheit, wertvolle Anregungen und Erkenntnisse mit Urlaubstagen in Lech am Arlberg zu verbinden.
 
„Richtig zu genießen heißt zugleich gesund zu genießen. Es fördert nicht nur das Wohlgefühl, sondern auch die Gesundheit“, bringt der wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Prof. Dr. Markus M. Metka einen Kerngedanken zum diesjährigen Thema auf den Punkt. Dessen zahlreiche Aspekte lässt bereits der Untertitel des 5. Medicinicum Lech anklingen: „Über die vielfältige Kunst, richtig und gesund zu genießen.“ So erfuhr die Kunst des richtigen Genusses in den unterschied­lichen Kulturen, Religionen und Regionen jeweils eigene Ausprägungen – ob bezogen auf die Ernährungs-­ oder beispielsweise auch Weinkultur, ob in Hinblick auf die Bewegungs- und Körperkultur, bis hin zur Hygiene- und Gesundheitskultur.
 
Kulturelle Idealbilder reichen wiederum vom Hedonismus und Hochgenuss bis zur Askese und Abstinenz. Was thematisch zum Gegenteil des Genusses führt, zur Sucht. Als unabweisbares Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand beeinträchtigt sie die freie Entfaltung der Persönlichkeit und die sozialen Chancen eines Individuums. Zudem führt Sucht oft zu Folgeerkrankungen und verkürzt das Leben. Wie weit Suchterkrankungen verbreitet sind, wird unter Berücksichtigung der subs­tanzunabhängigen wie Internet­-, Shopping­-, Spiel-, Sexsucht etc. augenfälliger. Auch diese werden beim Medicinicum eingehend thematisiert.
 
Das überaus breite Spannungsfeld zwischen gesundheitsförderndem Genuss und krankmachender Sucht wird sowohl aus medizinischer und neurologischer als auch aus psychologischer, philosophischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive in den Fokus genommen. Damit wird das Medicinicum Lech einem ganzheitlichen Ansatz gerecht, ermöglicht Fachleuten diverser Disziplinen einen gewinnbringenden Austausch und auch den allgemein Interessierten ein fundiertes Verständnis der Zusammenhänge, samt praktischer Anregungen. Wie jedes Jahr fungieren Aspekte des Anti-Aging sowie der Präventiv- und Ernährungsmedizin als roter Faden. Derart umfassend aufbereitet, erweist sich das heurige Thema als ein Schlüssel zur körperlichen und geistigen Gesundheit wie auch des Savoir-vivre und Lebensglücks.
 
Auftakt unter internationaler Beteiligung am Donnerstag, den 5. Juli

Eine Neuerung ist, dass die Vortragsreihe bereits am Donnerstagvormittag startet. Zu verdanken ist dies der Kooperation mit dem internationalen Studienprogramm Erasmus School of Health Policy and Management, was auf das Renommee des Medicinicum Lech verweist. So findet im Vorfeld die EU-HEM Summer School mit über 60 Studierenden aus verschiedenen Ländern in Lech am Arlberg statt und werden die ersten drei Vorträge (in Englisch) von international angesehen Experten für Gesundheitspolitik und  Gesundheitsmanagement gehalten. Zunächst spricht Dr. Bente Mikkelsen – Head of the Secretary for the WHO Global Coordination Mechanism on the Prevention and Control of NCDs, Kopenhagen – über „Health Literacy – How bad choices destroy the world“. Anschließend widmet sich Prof. Antoinette de Bont von der Erasmus University Rotterdam der Frage „Whom do you trust to take care of your own health?“, bevor dann Oddvar Kaarbøe, Professor an der University of Oslo, zur weitreichenden Fragestellung „Rewarding good choices. How can you contribute to a healthier world?“ referiert.
 
Wie üblich erfolgt am Donnerstagnachmittag um 15.00 Uhr die offizielle Eröffnung. Einen Überblick über das Thema des Medicinicum Lech 2018 „Genuss – Sucht –Gesundheit“ bietet der wissenschaftliche Leiter Markus M. Metka mit seinem gleichnamigen Impulsreferat. Einen ersten Spannungsbogen entwirft im Anschluss der prominente deutsche Philosoph und Bestsellerautor Prof. Dr. Wilhelm Schmid in seinem Vortrag „Von der Kunst das Leben zu genießen – Kaviar oder Askese?“. Darauf folgend widmet sich der renommierte Psychiater, Neurologe und Psychotherapeut Prof. Dr. Reinhard Haller einer Kernfrage des heurigen Public Health-Symposiums: „Kultur der Süchtigkeit – Schützt uns der Genuss vor der Sucht?“ So aufschlussreich wie unterhaltsam dürfte auch die abschließende Podiumsdiskussion „Das beste Essen meines Lebens“ sein, bei der Gourmets und Gourmands über ihre kulinarischen Erweckungserlebnisse berichten.
 
„Ich genieße, also bin ich!“ – Genuss als Leitthema am Freitag, den 6. Juli
Eröffnet wird der Freitag vom zweiten wissenschaftlichen Leiter des Medicinicum Lech Prof. DDr. Johannes Huber mit einem Vortrag über „Genuss und Gehirn“. Das darauf folgende Referat des Philosophen und Psychotherapeuten Dr. Markus Poltrum, Univ.-Doz. an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien, trägt den verheißungsvollen Titel „Musen und Sirenen – Das Schöne als Therapeutikum der Sucht“. Des Weiteren wird von Markus M. Metka als wesentlicher Aspekt „Der Genuss als Verzicht“ thematisiert. Bei der nachmittäglichen Podiumsdiskussion werden dann u.a. die bekannte Ernährungsberaterin und Bestsellerautorin Ulli Zika und die Vergleichende Literaturwissenschaftlerin Jasmin Parapatits unter vielfältigem Blickwinkel erörtern: „Wie Lebensmittel unseren Genuss schulen“.
 
Sucht und ihre vielen Gesichter – Schwerpunkt am Samstag, den 7. Juli
Am Samstag behandelt zunächst Reinhard Haller auf Grundlage seiner profunden wissenschaftlichen Expertise die Frage „Lust, Frust oder Suche – Was ist Sucht eigentlich?“, während Martin Poltrum anschließend zu „Rausch, Ekstase, Sucht im Spielfilm“ referiert. Es folgt der Vortrag des Journalisten Dr. Martin Tauss, mit Sachkompetenz im Bereich Suchtprävention und Drogenforschung, zur „Befreiung von der Gier – Buddhismus und Heilkunst“. Am Nachmittag widmet sich Prof. Dr. Christian Montag, Leiter der Abteilung Molekulare Psychologie an der Universität Ulm, der brandheißen Frage „Internet, Smartphone & Co: Gibt es ein Zuviel?“. Der Experte ist für seine Forschungen auf diesem Gebiet ebenso bekannt wie Markus M. Metka für seine weitreichenden ernährungsmedizinischen Kenntnisse: In seinem Vortrag „Zucker, Salz und Fette – die gefährlichsten Suchtmittel unserer Zeit“ wird er u.a. unsere Ernährungsgewohnheiten grundlegend hinterfragen. 
 
Höchst spannend dürfte auch die Podiumsdiskussion mit dem Titel „Die Suche und die Sucht nach mehr“ werden. Namhafte Persönlichkeiten wie Dr. Gerhard Drexel, Vorstandsvorsitzender SPAR Österreich – Hauptsponsor des Medicinicum Lech, der Vorarlberger Landesrat für Land- und Forstwirtschaft Christian Gantner, der „Koch des Jahrzehnts“ laut Gault&Millau Heinz Reitbauer vom Restaurant Steirereck und der Philosoph Wilhelm Schmid werden über das  Spannungsfeld: Ökonomie – Ökologie – Gesundheit debattieren. Behandelt werden so brisante Themen wie die Folgen transnationaler Handelsabkommen, Glyphosat und die Gefährdung der Artenvielfalt oder auch die Notwendigkeit einer Agrarwende.
 
Die Philosophie von Genuss und Sucht am Sonntag, den 8. Juli

Den ersten Vortrag am Sonntag hält der als Querdenker bekannte Philosoph und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Robert Pfaller zur Frage „Genießen wir nur, was uns schadet?“. Anschließend bietet Dr. Herbert Schwabl, Geschäftsführer der Schweizer PADMA AG, eine „Exkursion nach Tibet: Genuss in Fernost“. Des Weiteren referiert Dr. Christian Denker, international geschätzt für seinen Brückenschlag zwischen Gastrosophie und Philosophie, über „Genuss der Liebe als Rezept für Glück – Der Arzneien beste ist die Liebe“, bevor Markus M. Metka mit dem Appell „Genieße das Leben“ das viertägige Symposium abrundet.
 
Abwechslungsreiches Rahmenprogramm und breites Zielpublikum
Bereits Tradition hat der festliche Vorarlberg Brunch als kulinarischer Ausklang des Medicinicum Lech. Auch im Weiteren präsentiert sich das Rahmenprogramm höchst attraktiv und abwechslungsreich: von Bergyoga früh am Morgen über Weinverkostung mit erlesenen Tropfen bis hin zur Kneippwanderung am Lech. An dem Gebirgsbach findet auch die Anti-Stress-Kräuterwanderung mit der Lecher Kräuterexpertin Veronika Walch und der Lecher Kräuterrunde mit anschließender Verköstigung des Zuger Saiblings statt. Als weiterer alljährlicher Glanzpunkt gilt das beliebte Showkochen, diesmal unter dem Titel „Modern Alpine Kitchen“, bei dem Lecher Hauben-Köche in Zusammenarbeit mit den Ärzten Dr. Wolfgang Graf und Markus M. Metka die Heilkunst mit der Kochkunst vereinen.
 
Auch heuer wieder wird eine breit gestreute Teilnehmerschaft erwartet, spricht das Medicinicum Lech doch Fachpublikum – von Ärztinnen und Ärzten über Vertreter anderer Wissenschaftsdisziplinen und der Wirtschaft, insbesondere der Bereiche Gesundheit & Wellness, Pharmazie und Nahrungsmittel, bis hin zu Heilpraktikern und Alternativmedizinern – wie auch allgemein Interessierte aus nah und fern an.
 
Kontakt und Anmeldung

Es wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen, wo sich auch das detaillierte Programm 2018 und weitere Infos finden. Speziell für Berufstätige sei auf die attraktiven Halbtageskarten ab 69 Euro hingewiesen.

 


Veröffentlicht am: 29.06.2018

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