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Mittwoch, 21. November 2018
   
 

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So viel Stammkapital wird benötigt

Firmengründung im Internationalen Vergleich

Wer in Deutschland sein Unternehmen als Gesellschaft mit begrenzter Haftung (GmbH) anmelden möchte, muss im internationalen Vergleich das höchste Stammkapital einzahlen.

Das ergab eine Untersuchung des führenden FinTech-Unternehmens im Bereich Business-Banking, Penta, welches das für die Firmengründung erforderliche Stammkapital im EU- und EFTA-Raum untersucht hat. Während in fünf der 31 verglichenen Nationen gar kein Stammkapital eingezahlt werden muss, sind in anderen Ländern fünfstellige Beträge nötig.

Deutschland mit den höchsten Anforderungen

Wer in Deutschland die Haftung auf das Vermögen der Gesellschaft begrenzen möchte, muss dafür ganze 25.000 Euro zur Verfügung stellen. In keinem anderen Land im Vergleich sind die geforderten Einlagen so hoch. Doch auch im Nachbarland Schweiz müssen Gründer ebenfalls tief in die Tasche greifen: Hier sind umgerechnet ganze 17.500 Euro nötig, um dem geforderten Stammkapital einer GmbH gerecht zu werden. Den dritten und vierten Platz des Vergleichs belegen Luxemburg und Liechtenstein. Hier werden Einlagen in Höhe von 12.000 bzw. 10.000 Euro für die Unternehmensgründung fällig. Zum Vergleich: Der Durchschnitt aller verglichenen Staaten liegt bei 3.900 Euro.

Nordische Länder gründerfreundlicher

In den Nordischen Ländern Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island sind die geforderten Einzahlungen für das Stammkapital trotz eines höheren Durchschnittseinkommens deutlich niedriger als in Deutschland.

So sind in Finnland nur 2.500 Euro für die Gründung einer “Oy” nötig. Ähnlich gering ist der Betrag in Norwegen (3.100 Euro). In Island und Schweden liegt das benötigte Stammkapital mit 4.000 bzw. 4.800 Euro bereits über dem internationalen Durchschnitt. Jedoch ist die Gründung hier finanziell noch einfacher zu stemmen als in Dänemark, wo mit 6.700 Euro die höchste Kapitaleinlage der Nordischen Länder gefordert wird.

GmbH ohne Kapital?

In fünf Nationen des EU- und EFTA-Raums ist die Gründung einer GmbH auch ohne Stammkapital möglich. Dazu zählen Zypern, Irland, die Niederlande, Portugal und das Vereinigte Königreich. In Tschechien werden umgerechnet 0,04 Euro benötigt. In Lettland, Griechenland, Bulgarien, Italien und Frankreich sind es 1 Euro.

“Die Firmengründung in Deutschland stellt angehende Unternehmer immer wieder vor große Schwierigkeiten. Unsere Analyse zeigt, dass die finanziellen Auflagen in keiner anderen Nation aus dem EU- und EFTA-Raum so hoch sind wie hierzulande. Auch wenn die Gründung einer GmbH bereits durch eine erste Einzahlung in Höhe von 12.500 Euro ermöglicht wird, müssen die Gründer letztlich doch die vollen 25.000 Euro bereitstellen. Als Ausweichmöglichkeit bietet sich für Unternehmer noch die Gründung einer UG an. Oft dauert es dennoch Wochen, bis den Gründern das für die Einzahlung benötigte Geschäftskonto zur Verfügung steht. Da ist es nicht verwunderlich, dass Deutschland in Rankings zur Gründerfreundlichkeit regelmäßig unterdurchschnittlich abschneidet. Wir von Penta helfen Gründern dabei, ihr Unternehmen schnellstmöglich auf die Beine zu stellen und unterstützen sie mit einem zeitgemäßen, digitalisierten Business-Banking.”, so Penta CEO Lav Odorovic.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 06.06.2018

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