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Montag, 14. Oktober 2019
   
 

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Wünsche deutscher Anleger

Erstes Makro-Barometer von J.P. Morgan Asset Management

Ein Großteil der deutschen Privatanleger ist sich bewusst, dass auch weiterhin unbeständige Märkte zu erwarten sind: Mit 76,4 Prozent erwarten drei Viertel der Befragten des Makro-Barometers sogar, dass die Schwankungen an den Börsen in Zukunft steigen werden.

Diese Erkenntnis ist nach dem sprunghaften Anstieg der Volatilität in 2018 nicht ganz überraschend – sind doch unbeständige Märkte in dieser späten Phase des Konjunkturzyklus keinesfalls ungewöhnlich. Dass sich jedoch ein derart großer Teil der privaten Anleger in Deutschland darauf eingestellt hat, ist allerdings bemerkenswert.

Überhaupt fördert das aktuelle Makro-Barometer von J.P. Morgan Asset Management, das in diesem Jahr erstmals erhoben wurde, einige beachtliche Erkenntnisse zutage. Ziel der Befragung von 2.000 deutschen Frauen und Männern durch die Gesellschaft für Konsumforschungg (GfK) war, das Verständnis für die Anlegerwünsche in dieser Phase des Zyklus zu stärken. Für die Teilnahme am Makro-Barometer wurden deshalb nur diejenigen Befragten ausgewählt, die laut eigenen Angaben bereits Investmenterfahrung haben oder am Thema Geldanlage beziehungsweise am aktuellen Weltgeschehen in Wirtschaft und Politik interessiert sind – insgesamt sind dies 1.719 Befragte oder 85,9 Prozent der Gesamtgruppe.

Laut eigenen Angaben investieren aktuell unter den 2.000 Befragten 35,4 Prozent, 18,4 Prozent haben dies in der Vergangenheit bereits einmal getan, 62,8 Prozent interessieren sich für das Thema Geldanlage, und 70,7 Prozent fühlen sich gut über die Entwicklungen in Wirtschaft und Politik informiert. „Wir freuen uns, einen speziellen Blick auf die Wünsche und Bedürfnisse derjenigen zu werfen, die eine gewisse Affinität zum Thema Investments mitbringen und von daher etwas weiter über den Tellerrand blicken, als viele deutsche Sparer“, erläutert Christoph Bergweiler, Leiter von J.P. Morgan Asset Management in Deutschland, Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland.

Makrothemen bewegen die Märkte

Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass sich ein Großteil der Befragten darüber bewusst ist, dass zyklische und strukturelle Entwicklungen der globalen Volkswirtschaften, auch Makrotrends genannt, die hauptsächlichen Treiber für die Kapitalmarktentwicklung sind – mit 62,5 Prozent sind es fast zwei Drittel der Teilnehmer des Makro-Barometers. Es zeigt sich angesichts des volatilen Marktumfelds jedoch auch ein gewisses Maß an Verunsicherung, denn mit 56,4 Prozent gab jeder zweite Befragte an, zwar die Nachrichtenlage über die makroökonomischen Entwicklungen zu verfolgen – was diese jedoch dann für die Geldanlage bedeutet, darüber herrscht Unsicherheit. Und so sind sich mit 64,5 Prozent rund zwei Drittel der Befragten einig, dass es im aktuellen sich im Wandel befindlichen Umfeld derzeit zu unsicher sei, an der Börse zu investieren. Entsprechend würden 67,7 Prozent der Befragten ihr Geld gern vor den Schwankungen an den Börsen schützen und 71 Prozent finden, Anlegern sollte es möglich sein, von den globalen volkswirtschaftlichen Entwicklungen profitieren zu können, auch wenn diese nicht positiv sind. 

Immerhin ist diesem investmentaffinen Kreis der Befragten klar, dass Spareinlagen im aktuellen anhaltenden Niedrigzinsumfeld keine Alternative darstellen: so sehen 86,7 Prozent der Befragten in den einstmals sicheren Anlagehäfen derzeit keine geeignete Lösung für die langfristige Geldanlage und den Vermögensaufbau. 84,7 Prozent der Befragten sind sich sicher, dass man bei der Geldanlage heute neue Wege gehen muss, um langfristig erfolgreich anlegen zu können.

Flexibilität top, Volatilität flop

Um zu ermitteln, welche Attribute diese „neuen Wege“ ausmachen, wurde die Gruppe der Befragten noch weiter spezifiziert, und zwar auf diejenigen, die tatsächlich investiert sind (707 Anleger – 35,4 Prozent der ursprünglichen Befragten). Diese wurden gebeten, verschiedene Möglichkeiten, die eine Geldanlage bieten sollte, nach ihrer Wichtigkeit zu ordnen. Als wichtigste Eigenschaft einer Geldanlage wird dabei Flexibilität angesehen sowie auch die Möglichkeit, besondere Risiken – wie beispielsweise aktuell den Brexit – abzusichern. Den Befragten ist ebenfalls wichtig, dass eine Anlage weniger schwankt als der Aktienmarkt und dass es möglich ist zu profitieren, wenn die Märkte einmal nicht nach oben gehen. Ob der Gleichlauf zu anderen Anlagen hoch ist oder nicht, war den Befragten dabei am wenigsten wichtig.

Strategien für ein schwieriges Umfeld gesucht

Abschließend sollten die Befragten noch festlegen, was sie sich für ihr eigenes Portfolio wünschen. Nach rund 10 Jahren Wirtschaftsaufschwung machen sich mit 63 Prozent fast zwei Drittel der Befragten Gedanken, wie sie ihr Depot stabiler aufstellen können. Und so stimmen 72,2 Prozent der befragten Anleger zu, dass sie bereit sind, neue Wege in der Geldanlage zu gehen, um unabhängiger von Marktentwicklungen und traditionellen Anlagen zu sein. Deshalb suchen 73 Prozent andere Möglichkeiten zur Risikostreuung als Aktien und Anleihen und rund 82 Prozent wünschen sich eine Investmentlösung, die auch im schwierigen Marktumfeld positiv abschneiden kann.

Makro-Strategie als Baustein für stärkere Portfolios


In den letzen Jahren haben zunehmend Investmentstrategien von sich reden gemacht, die volkswirtschaftliche Entwicklungen als Basis nehmen und diese Makrothemen in flexiblen, breit gestreuten Mischfonds konsequent umsetzen. So können Anleger in die wichtigsten Makrotrends mit nur einer Lösung investieren. Der JPMorgan Investment Funds - Global Macro Opportunities Fund (WKN 989946) setzt seit über sechs Jahren konsequent und erfolgreich eine solche flexible Makro-Strategie um, die nicht nur die Möglichkeit einer traditionellen Aktien-/Anleihenmischung bietet. Als flexibler und gut diversifizierter Mischfonds, der aktuelle makroökonomische Themen identifiziert und in Anlagestrategien umsetzt, kann er sich neben klassischen Investments wie Aktien und Anleihen auch eines „erweiterten Werkzeugkastens“ bedienen.

Das bedeutet, dass die erfahrenen Anlagespezialisten von J.P. Morgan Asset Management auch Relative Value-Strategien nutzen können. Dazu gehören Investitionen in Währungen, Derivate und Strategien, die sich auf relative Wertentwicklungen beziehen. Zusätzlich beinhaltet dies die Möglichkeit, kurzfristige Absicherungsstrategien im Fonds durchführen zu können (Hedging). Die hohe Flexibilität ermöglicht es zudem, Positionierungen und Engagements schnell an sich verändernde Marktgegebenheiten anzupassen.

Damit ist der Global Macro Opportunities Fund nicht zwingend abhängig von steigenden Kapitalmärkten und ist bestrebt in unterschiedlichen Phasen positive Erträge zu generieren. Das Ertragsziel des Fonds liegt bei 5,5 Prozent über Geldmarkt nach Kosten bei einer erwarteten Volatilität von unter 10% (beides nicht garantiert).

 


Veröffentlicht am: 30.01.2019

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