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Montag, 14. Oktober 2019
   
 

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J.P. Morgan Asset Management: Mit „Income-Strategie“ gut für das Niedrigzinsumfeld gerüstet

Trotz defensiverer Allokation Chancen am Markt nutzen

Nur wenige Wochen vor seinem Abschied hat EZB-Präsident Mario Draghi noch einmal die Weichen gestellt: Mit sinkenden Einlagensätzen für Banken und einem neuen Anleihekaufprogramm wird die Ära des billigen Geldes und der Niedrigzinspolitik weiter zementiert.

Dies sollte vor allem für Sparer ein Weckruf sein, deren kaum verzinste Ersparnisse von der Inflation aufgezehrt zu werden drohen. Zudem ist eine breitere Einführung von Strafzinsen trotz intensiver Diskussion nicht auszuschließen. „Spareinlagen werden zunehmend von negativen Zinsen bedroht und auch mit Staatsanleihen lassen sich kaum mehr Erträge generieren. Heute liegen weltweit Anleihen in einer Größenordnung von mehr als 17 Billionen US-Dollar im negativen Renditebereich. Und in Deutschland rentieren inzwischen sogar 30-jährige Anleihen negativ. Deshalb ist es mehr als verwunderlich, dass nach mehr als zehn Jahren Niedrigzinspolitik immer noch Anleger an ihren ‚sicheren Anlagehäfen‘ festhalten“, sagt Jakob Tanzmeister, Investment Specialist in der Multi-Asset-Solutions-Gruppe von J.P. Morgan Asset Management.

Vor diesem Hintergrund bieten ertragsorientierte Mischfondslösungen Sparern eine gute Möglichkeit, von den Chancen des Kapitalmarkts zu profitieren, ohne dass sicherheitsorientierte Anleger den gefürchteten Marktschwankungen zu stark ausgesetzt sind:  So genannte Income-Fonds wie der JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund  bieten die Chance auf regelmäßige Ausschüttungen und gleichzeitig auch langfristig auf Kapitalwachstum. Das äußerst breit gestreute Anlagespektrum setzt sich aus ertragstarken Anlageklassen wie globalen dividendenstarken Aktien, globalen Immobilienaktien, Hochzins- und Hypothekenanleihen, Schwellenländer-Bonds, sowie Wandel- und Hybridanleihen zusammen. „Dank einer vielseitigen und flexiblen Allokation des Fonds, die laufend überprüft und an das Marktumfeld angepasst wird, ist es möglich, Schwankungen unterschiedlicher Anlageklassen im Laufe eines Marktzyklus zu reduzieren und ein stabiles Ertragsniveau zu generieren. Und die regelmäßigen Ausschüttungen können außerdem in volatilen Börsenphasen mögliche Kursverluste abfedern“, erläutert Tanzmeister.

Income-Portfolio defensiver ausgerichtet

Da wir uns nicht nur in der Spätphase des Konjunkturzyklus befinden, die üblicherweise von stärkeren Marktschwankungen geprägt ist, sondern die anhaltenden politischen Spannungen rund um den Handelsstreit und Brexit für Unsicherheit sorgen, agieren die Income-Fondsmanager Michael Schoenhaut und Eric Bernbaum vorsichtiger und haben das Portfolio insgesamt weniger offensiv positioniert und die Liquidität erhöht. Mit Erfolg: „Der Global Income Fund hat von der defensiveren Ausrichtung in den volatilen Phasen dieses Jahres profitieren können und deutlich geringere Schwankungen als der Markt aufgewiesen“, unterstreicht Tanzmeister.

So wurde einerseits die Aktienallokation reduziert und konservativer ausgerichtet. Auf der Anleihenseite wurde zudem die Kreditqualität erhöht – der Anteil AAA, AA und A gerateter Bonds beträgt inzwischen 22 Prozent. Zudem ist der Anteil kurzlaufender, sehr liquider Papiere auf 9 Prozent erhöht worden. „Wir nutzen bonitätsstarke Anleihen mit kurzer Duration, die es uns angesichts der höheren Volatilität ermöglichen, flexibel zu reagieren. Diese Anleihen bieten mehr Ertrag als klassische Geldmarktinstrumente, sodass der Global Income Fund ausreichend Potenzial nach oben hat, wir aber gleichzeitig flexibel über das Kapital verfügen können, falls sich attraktive Chancen zeigen. Ansonsten dient diese Position als defensiver Portfolioanker, was sich im August bereits bezahlt gemacht hat“, führt Tanzmeister aus.

Ertragstarke Anleihensegmente wie Hochzinsanleihen halten die beiden Fondsmanager nichtsdestotrotz weiterhin für sinnvoll, da sie in einem Umfeld mit geringem Wachstum gute Ertragchancen bieten. Gleichwohl haben sich aber auch hier die Bonitäten erhöht. „Emittenten von Hochzinsanleihen haben das hohe Umsatzwachstum der letzten Jahre genutzt, um ihren Verschuldungsgrad deutlich zu senken, und die Zinsdeckungsquoten nähern sich ihren zyklischen Höchstständen. Neben einer interessanten Rendite von derzeit über 6 Prozent auf US-Dollar-Basis liegen die Ausfälle über alle Hochzinsanleihensegmente hinweg aktuell nur bei etwa 2,5 Prozent und damit weit unter dem langfristigen Durchschnitt von 3,6 Prozent. Zudem trifft ein relativ geringes Angebot im Primärmarkt auf ungebrochen hohe Nachfrage. Unser auf fundamentaler Unternehmensanalyse beruhender Auswahlprozess und die Ausrichtung auf höhere Qualität der Unternehmen sollte sich zudem positiv auszahlen – insbesondere im aktuellen spätzyklischen Umfeld mit erwartbarem leichten Anstieg der Ausfälle im Gesamtmarkt“, betont Tanzmeister.

Stabiles Ausschüttungsniveau trotz schwierigerem Umfeld

Der Income-Klassiker Global Income Fund wurde bereits vor rund elf Jahren, im Dezember 2008, aufgelegt. Über diesen langen Zeitraum hat er durch die unterschiedlichen Marktphasen und trotz zahlreicher Herausforderungen konsistent ein Ertragsniveau von teilweise deutlich über 4 Prozent ermöglicht. Die aktuelle Ausschüttung im August lag in der Anteilklasse A (div) - EUR bei 4,09% p.a., wobei die Ausschüttungen nicht garantiert sind. Im Jahresverlauf hat der Fonds eine Wertentwicklung von 8,98 Prozent  erzielt (Stand: 18.09.2019). Die Wertentwicklung des Global Income Fund bezieht sich auf die Anteilklasse A (div) – EUR, die alle Fremdwährungsanlagen in der Regel in Euro währungssichert (außer Schwellenländerwährungen). Wer bereit ist, etwas mehr Währungsrisiko einzugehen und von der Entwicklung des US-Dollars überzeugt ist, hat die Möglichkeit, über eine US-Dollar gesicherte Anteilklasse auf US-Dollar-Basis zu investieren. Insgesamt bietet der Global Income Fund sowohl in der währungsgesicherten Tranche als auch in der Dollar-Variante ein attraktives Chancen-Risiko-Profil in seiner jeweiligen Vergleichsgruppe.

Multi-Asset-Income-Fonds von Scope untersucht

Das wachsende Angebot an Mischfonds mit Ausschüttungskomponente hat das Ratinghaus Scope veranlasst, diese Produkte genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei wurden Wertentwicklung und das Risikoverhalten von Multi-Asset-Income-Fonds als Alternative zu traditionellen Spareinlagen untersucht und mit konventionellen Mischfonds verglichen. Das Ergebnis ist überzeugend: In den vergangenen fünf Jahren zeigten Multi-Asset-Income-Fonds im Durchschnitt eine höhere Performance als gewöhnliche Mischfonds. Auch risikoadjustiert schnitten sie besser ab.

Scope bestätigt damit die Relevanz für Anleger

Neben den bekannten Mischfondslösungen, die auf Wachstum oder Kapitalerhalt fokussiert sind, bieten Income-Strategien eine Alternative zu traditionellen Sparprodukten. Scope analysierte ebenfalls den Beitrag, den Dividenden und Kupons zum langfristigen Vermögensaufbau leisten können. Somit eignen sich Multi-Asset-Income-Produkte besonders für die Altersvorsorge. „Diese Ergebnisse belegen: ‚Income‘ ist kein kurzfristiger Trend, sondern eine Strategie, die Anleger erfolgreich beim Erreichen ihrer Anlageziele unterstützen kann. Bei der Auswahl des Fonds ist es wichtig, auf einen Partner zu setzen, der einen Zugang zu einer Vielzahl von ertragsorientierten Anlageklassen ermöglicht – sowohl in Bezug auf Research, als auch auf die Implementierung im Portfolio. Nur so lässt sich ein Income-Portfolio breit gestreut und flexibel an das aktuelle Marktumfeld anpassen“, betont Christoph Bergweiler, Leiter von J.P. Morgan Asset Management in Deutschland, Österreich, Zentral und Osteuropa sowie Griechenland. So investiert der Global Income Fund aktuell in mehr als 3.400 Einzeltitel in dreizehn Anlageklassen – vor knapp elf Jahren ist das Portfolio mit nur sechs Assetklassen gestartet. Das Marktgeschehen der letzten Jahre machte es aber notwendig, das Portfolio zu erweitern und immer breiter zu streuen. „Mit dem Global Income Fund können Anleger von der globalen Plattform von J.P. Morgan Asset Management und dem Zugang zu diesen Anlageklassen profitieren – und das bietet Anlegern echten Mehrwert“, so Bergweiler.


Quelle: J.P. Morgan Asset Management, Morningstar (alle Rechte vorbehalten). Stand: 30.06.2019. Die Wertentwicklung wird nach BVI-Methode dargestellt. Die BVI-Methode berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten (Beratungsgebühr sowie Betriebs- und Verwaltungsaufwendungen). Die beim Kunden anfallenden Kosten, hier beispielhaft dargestellt durch einen einmaligen Ausgabeaufschlag von 5 Prozent im ersten Jahr, wirken sich negativ auf die Wertentwicklung der Anlage aus. Zusätzliche Kosten, die sich auf die Wertentwicklung auswirken, z.B. Depotgebühren, Rücknahmegebühr, Umtauschgebühren sowie etwaige Steuern, können variieren und daher in der Darstellung nicht berücksichtigt werden.

Die Fondsperformance wird anhand des Nettoinventarwerts der Anteilklasse A (div) in EUR bei Wiederanlage der Erträge (vor Steuern) inklusive der tatsächlichen laufenden Gebühren und exklusive etwaiger Ausgabeauf- und Rücknahmeabschläge angegeben. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Erträge.

 


Veröffentlicht am: 20.09.2019

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