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Montag, 29. Mai 2017
   
 

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Die Tourismuswirtschaft: (unterschätzter) Big Player

... mit vielen Gesichtern – und starker Katalysator

Wir alle kennen Sie, die Bilder der vielen Touristen, die Jahr für Jahr nach Berlin strömen. Berlin ist der Hotspot der Nation und prominentes Aushängeschild einer ganzen Branche. Selbstredend. Ganz generell boomt der Tourismus von und nach Deutschland. Ebenfalls längst bekannt.

Was aber kaum jemand weiß: Die Tourismusbranche gehört in Deutschland zu den absoluten Wirtschaftsschwergewichten, bringt Lohn und Brot für fast drei Millionen Menschen und trägt rund vier Prozent zur Bruttowertschöpfung hierzulande bei. Sie agiert damit ähnlich stark wie die traditionellen Big Player in der Automobilindustrie oder im Maschinenbau.
 
Und trotzdem ist die Tourismusbranche einzigartig: Sie setzt keine punktuellen Schwerpunkte, sondern spannt ihr Netz über die gesamte Republik - von der Nordsee bis zur Zugspitze, vom Aachener Dom bis in die sächsische Schweiz. Und ist dabei vielfältig wie keine andere Branche. Von der Multimillionen-Fluggesellschaft über den familienbetriebenen Bio-Erlebnis-Bauernhof im Schwarzwald bis hin zum Burgerladen in Hamburg: Die Tourismuswirtschaft ist nicht nur stark, sie vereint auch die unterschiedlichsten Akteure.
 
Die Tourismusbranche ist also enorm breit aufgestellt. Wie die einzelnen Akteure erst als großes Ganzes den Weg Deutschlands zum Reiseweltmeister ebneten, zeigt einmal mehr das Beispiel Berlin. Null Beach, wenig Sun – dafür aber umso mehr Fun. War die deutsche Hauptstadt bis vor gar nicht einmal so langer Zeit abgehängt hinter Touristenmagneten wie Rom oder Paris, hat seit Beginn der Nullerjahre ein regelrechter Berlin-Boom eingesetzt.
 
Wie das möglich wurde? Billig-Airlines siedelten sich an und Flüge nach Berlin wurden immer erschwinglicher. Quer über die Stadt verteilt entstanden Hostels und Hotels, Airbnb kam irgendwann auch noch dazu, das Bier blieb billig und die Clubkultur sprichwörtlich ausgezeichnet. Darüber hinaus konnten Tages- und Langzeittouristen (und auch Einwohner) in Berlin plötzlich nicht mehr nur in Wilmersdorf gut essen und nicht mehr nur an der Mailänder Scala eine gute Oper genießen. Es war für jeden etwas dabei und davon nicht wenig – im Gegenteil, immer mehr Angebote kamen hinzu.
 
Ihr Übriges tat die Fußball-Weltmeisterschaft 2006, das wohlbekannte Sommermärchen, das Deutschland plötzlich als weltoffen und die Berliner Schnauze als charmant gelten ließ. Die Welt zu Gast bei Freunden – nicht nur auf der Berliner Fanmeile, sondern auch in den Stadien und Innenstädten von Hannover bis Stuttgart.
 
Nebenbei lösten und lösen Reisebüros, Airlines und Busunternehmer, Hotels, Restaurants und Clubs, aber auch Freizeitattraktionen und kreative Sightseeing-Angebote eine Kettenreaktion aus, von der andere Branchen profitieren. Halten sich mehr Menschen in der Stadt auf, verdient auch der Einzelhandel oder der Dienstleistungssektor daran. Es können völlig neue Hotspots entstehen, zum Beispiel für junge IT-Spezialisten aus aller Welt, die einfach in Berlin bleiben. Sie wiederum tragen bei zum Ruf Berlins als Startup-Mekka – oder heuern bei einem der vielen Unternehmen an, die dem Strom der potenziellen, jungen und hochausgebildeten Arbeitnehmer folgen und ihre Zentralen umsiedeln.
 
Sie sehen, die Tourismusbranche ist nicht nur wirtschaftlich stark. Sie ist auch vielfältiger als gedacht und verfügt über eine große Katalysatorwirkung für andere Branchen. Denn die Tourismuswirtschaft ist Wertschöpfer und Arbeitgeber, Branche der Vielfalt und starke Einheit, schöne Momente-Schaffer und öffentliches Wohnzimmer, Integrierer und Völkerverständiger.
 
Wenn Sie einen dieser Aspekte näher beleuchten möchten, stellen wir Ihnen gerne die nötigen Hintergrundinformationen zusammen oder vermitteln Ihnen ein Interview mit einem Experten der Tourismuswirtschaft.

 


Veröffentlicht am: 18.05.2017

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