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Donnerstag, 26. November 2020
   
 

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Erwünscht – gestattet – verpönt

Dos and Don’ts bei gesellschaftlichen Anlässen

Jeder hat es bestimmt schon einmal erlebt: Man ist auf einem gesellschaftlichen Anlass – einer Hochzeit, einem Ball, einem Bankett, einer Gala oder bei einem formellen Abendessen – und weiß in einer bestimmten Lage nicht genau, wie man sich verhält, was man sagen soll oder was von einem erwartet wird.

Vollblamage und das Gefühl, vielleicht wie ein Trottel dazustehen, können einem solche Events absolut verleiden. „Sich ein wenig mit Etikette auszukennen ist immer hilfreich, um entspannter durch eine solche Veranstaltung zu kommen“, weiß Andreas Kolos, Coach, Keynote-Speaker, Unternehmer und Buchautor. Er erklärt die wichtigsten Dos and Don’ts:

Beim Empfang

„Grundsätzlich ist es immer höflich, die Hand zur Begrüßung zu reichen. Das ist weder zu persönlich noch zu distanziert. Um das Coronarisiko zu reduzieren, sollte diese Geste aktuell jedoch ausfallen. Eine Formulierung wie beispielsweise ‚Ich begrüße Sie heute mit dem Coronahändedruck‘ in Kombination mit einer entsprechenden Handgeste ist derzeit durchaus akzeptabel. Der Ellenbogengruß hingegen wirkt eher sehr vertraut und gehört nicht zu formellen Anlässen. Auch wenn der Grundsatz gilt, allen Mitmenschen gegenüber höflich aufzutreten, gibt es bei offiziellen Anlässen doch gewisse Regeln, die eingehalten werden sollten. Im Fall von Senioren, Geschäftsführern oder Würdenträgern werden diese vor den Damen begrüßt. Ein Gentleman öffnet der Dame die Tür und hilft ihr auch aus dem und in den Mantel, führt sie zum Tisch und bietet ihr den Stuhl an.“

Beim Essen

„Eins ist schon einmal als Beruhigung vorwegzusagen: Mit den Jahren hat sich die Etikette in diesem Bereich durchaus gelockert. So darf gereichtes Brot mit den Fingern in kleine Stücke gebrochen und auch mit den Fingern in den Mund gesteckt werden. Direkt vom Brot oder Brötchen abzubeißen gehört allerdings nicht zum guten Ton. Ein wichtiger Hinweis zum Thema Vorspeisen: Der Beistellteller steht immer links, hier machen Unerfahrene oft unbewusst den Fehler und nehmen sich den rechts hingestellten Teller vom Tischnachbarn. Nach wie vor verpönt ist das Fingerablecken. Hier kommt die Serviette ins Spiel, um die Finger zu säubern. Von Speisen, die schnell Spritzer auf Hemd, Kleid oder gar dem Tischnachbarn hinterlassen könnten, ist ebenfalls abzuraten. Manche machen sich große Sorgen, ob sie wirklich das Weinglas gewählt haben, nur um dann das wahre Don’t beim Anstoßen erklingen zu lassen – denn angestoßen wird, ohne dass sich die Gläser tatsächlich berühren. Ausnahmen bilden hier Anlässe, bei denen ein Toast ausgesprochen wird und bei denen mit Sekt oder Champagner angestoßen wird, wie Hochzeiten oder auch an Silvester.“

Im Gespräch

„Gut, der Empfang wurde bewältigt, das Essen auch. Nun geht es zum geselligen Teil über. Das bedeutet Kommunikation. Wie aber Gespräche führen mit Menschen, die einem gänzlich unbekannt sind, beziehungsweise mit der großen Angst umgehen, unbeteiligt allein am Tisch zu sitzen oder in der Gegend zu stehen? Die Lösung: Selbst Initiative ergreifen mit dem Satz: ‚Wir wurden uns noch nicht vorgestellt…‘ Dann hilft es, wenn man ein wenig von sich selbst preisgibt, aber bitte nicht ins Schwafeln geraten. Eine kurze Information zu Beruf, eventuell der Zugehörigkeit, beispielsweise ob zu Braut oder Bräutigam, Veranstalter oder Gast, oder was einem an der Veranstaltung bisher gut gefallen hat, reichen aus. Dann gilt es dem Gegenüber Raum zu geben und gut zuzuhören. Kleine Hinweise oder Stichpunkte helfen, dabei weitere Fragen zu stellen. So bleibt das Gespräch lebendig und bekommt eine persönlichere Note, als reinweg über das Wetter zu reden. Sollte das Wetter allerdings ungezwungen zur Sprache kommen, ist das auch in Ordnung. Ein absolutes Don’t ist das Reden über andere Gäste, denn nicht immer sind die Beziehungen untereinander klar ersichtlich. Hier besteht große Fettnäpfchengefahr.“

„Dreiklang“ gehört nicht zum guten Ton

„Ob Notiz, Xylophon oder Dreiklang, sie begleiten einen den ganzen Tag – die Nachrichten- oder Klingeltöne vom Smartphone. Immer erreichbar sein, immer informiert – und immer abgelenkt durch den Bildschirm. Auf gesellschaftlichen Anlässen ist das Smartphone aus diesen Gründen ein Don’t. Zwar darf es physisch noch dabei sein, aber bitte lautlos und außerhalb des Blickfeldes seines Besitzers. Denn beim Zusammenkommen mit anderen Menschen ist oberstes Gebot: Aufmerksamkeit auf die, die auch physisch anwesend sind. Zudem ist es sehr störend, wenn ständig ein Ton Gespräch oder gar Ansprachen unterbricht.

Wer noch mehr darüber erfahren möchte, welche Dos and Don’ts es bei gesellschaftlichen Anlässen gibt, hat dazu auf meinem Lifestyle-Online-Kongress im Oktober die Möglichkeit.“

 


Veröffentlicht am: 19.10.2020

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