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Donnerstag, 18. April 2024
   
 

Schreckgespenst Inflation

Wie Sparer ihr Geld noch retten können


Deutschen Sparern rinnt das Geld aktuell regelrecht durch die Finger: Für September liegt die Inflationsrate bei 4,1 Prozent − Verbrauchsgüter sind im Vergleich zum Vorjahr also durchschnittlich um 4,1 Prozent teurer geworden.

„Die meisten Menschen können sich unter diesen abstrakten Zahlen allerdings nichts vorstellen, bleiben deshalb untätig und sorgen so dafür, dass ihr Geld immer weiter an Wert verliert. Dabei müssen sie sich nur überlegen, was eine Kugel Eis in ihrer Kindheit gekostet hat und was sie jetzt kostet. Je nach Alter und Region reden wir beispielsweise von einer Entwicklung von 50 Pfennig zu 1,50 Euro, genau das ist Inflation“, erklärt Norman Argubi, Vorstand finanz-center AG. Wer nicht möchte, dass sein Geld auf diese Weise immer weniger wird, sollte sich dringend über verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage informieren.

Größter Fehler: Nichtstun!


Da die Löhne nicht parallel zur Inflation steigen, können sich Konsumenten von ihrem hart verdienten Geld immer weniger leisten. Diese Beobachtung nehmen viele Menschen zwar wahr und ärgern sich beim Wocheneinkauf beispielsweise über die hohen Preise, aber werden nicht tätig – ein fataler Fehler. „Sparer sollten ihr Geld auf keinen Fall auf dem Bankkonto oder unter dem Kopfkissen liegen lassen. Auf Tagesgeld, Festgeld oder Sparbücher erhalten sie derzeit kaum noch Zinsen und verlieren deshalb durch die Inflation an Vermögen“, erklärt Norman Argubi. Stattdessen sollten Anleger in Sachwerte investieren, dazu gehören beispielsweise Immobilien, Aktien oder Rohstoffe. Sie haben einen realen Gegenwert und durch die Inflation und die steigenden Preise wächst dieser in der Regel sogar – wer Sachwerte besitzt, vergrößert also sein Vermögen. „Grundsätzlich ist es sinnvoll, sein Geld schon vor dem Beginn einer starken Inflation sicher anzulegen, je früher, desto besser. Aber auch jetzt ist es für eine Investition in Sachwerte noch nicht zu spät“, weiß Norman Argubi.

Qual der Wahl: Rohstoffe, Immobilien oder Aktien?

Welche Sachwerte sich für die Geldanlage am besten eignen, hängt ganz von den individuellen Bedürfnissen ab. Wer hauptsächlich sein Vermögen absichern und kein großes Risiko eingehen möchte, entscheidet sich beispielsweise häufig für eine Investition in Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin. Diese bringen zwar keine regelmäßigen Zinsen, aber sie haben sich in der Vergangenheit als sehr wertstabil bewiesen, da sie sich im Gegensatz zu Papiergeld nicht unendlich vermehren lassen.

Immobilien stellen ebenfalls einen beliebten Inflationsschutz dar: Wer ein Mehrfamilienhaus besitzt, sichert sich nicht nur ab, sondern macht durch die Miete zusätzlich auch Gewinn. Allerdings verursacht eine Immobilie laufende Kosten und muss erst einmal finanziert werden. Da auch der Preis von Aktien in Zeiten von starker Inflation in die Höhe geht, eignen sie sich ebenfalls, um das eigene Geld abzusichern und zu vermehren. „Vor Aktien schrecken viele Deutsche jedoch noch immer zurück, da sie befürchten, ihr komplettes Vermögen zu verlieren, wenn das Unternehmen pleitegeht. Diese Angst ist vollkommen unbegründet, denn Anleger sollten niemals alles auf eine Karte setzen und ihr gesamtes Kapital in Aktien von nur einem Unternehmen investieren. Wer sein Geld auf unterschiedliche Aktien aufteilt, sorgt für größere Sicherheit“, erklärt Norman Argubi.

Wer sich bei der Wahl der passenden Geldanlage Unterstützung wünscht, sollte professionelle Hilfe in Form eines unabhängigen Finanzberaters hinzuziehen, denn Bankberater vertreten oftmals erst die Interessen der Bank und dann die des Kunden. „Unabhängig davon, ob wir uns in einer Phase der starken Inflation befinden oder nicht, sollten die Deutschen sich grundsätzlich stärker mit dem Thema Geldanlage auseinandersetzen. Sein Vermögen schon jetzt gewinnbringend anzulegen, wird sich in Zukunft immer auszahlen, insbesondere im Hinblick darauf, dass die Rente alles andere als sicher ist“, rät Norman Argubi abschließend.

Foto: finanz-center AG

 

Veröffentlicht am: 21.10.2021

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