
Passend zu den aktuellen Temperaturen könnte Europas Kryptoanlegern eine heiße Woche bevorstehen. Mit dem Stichtag 1. Juli wird die Übergangsfrist für die „Markets in Crypto-Assets“-Verordnung (MiCA) in der kommenden Woche enden.
Was eigentlich wie eine Formalie klingt, dürfte massive Verwerfungen mit sich bringen. Wer bis zum Stichtag keine offizielle Zulassung als Krypto-Dienstleister (CASP) mitbringt, darf in der EU seine Dienste nicht mehr legal anbieten.
Kryptogigant Binance wird aller Voraussicht nach der prominenteste Player sein, der zum Stichtag durchs Raster fällt. Eine hochpeinliche Panne, bei der man jedoch nicht als Einziger in die Röhre guckt: Von derzeit mehr als 1.200 Anbietern sollen tatsächlich nur gut 200 eine Lizenz erworben haben. Eine Zäsur für die Kryptosparte in Europa, die bei vielen Anlegern erneut für Unruhe sorgen dürfte. Einmal mehr geraten Anleger unter Handlungsdruck.
Wie gravierend wird die MiCA-Deadline also die Branche umkrempeln? Wird es tatsächlich gelingen, langfristig für mehr Stabilität und regulatorische Sicherheit zu sorgen, oder werden Retailinvestoren massiv vor den Kopf gestoßen? Wie kann es sein, dass die Branche sehenden Auges in ein solches Fiasko schlittert? Sind Ängste rund um die Stabilität einiger Player angebracht?
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