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Bauchfett erhöht Brustkrebsrisiko

Effekte von viszeralem Bauchfett (VAT) und subkutanem Fett (SAT)



Aktuelle Studiendaten zeigen, dass ein höheres Maß an viszeralem Bauchfett (VAT) und subkutanem Fett (SAT) mit einem signifikant erhöhten Risiko für Brustkrebs nach den Wechseljahren verbunden sind. Besonders ein hoher Anteil an viszeralem Fett im Verhältnis zu subkutanem Fett (VAT/SAT-Ratio) weist laut der Autoren auf ein gesteigertes Risiko hin.

Adipositas, klassifiziert über den Body-Mass-Index (BMI), ist mit einem erhöhten Risiko für postmenopausalen Brustkrebs assoziiert. Dennoch sind die Zusammenhänge zwischen viszeralem Bauchfett (VAT) und subkutanem Fett (SAT) mit Brustkrebs bislang nicht eindeutig geklärt.

Körperfettverteilung: Einfluss auf Brustkrebsrisiko nach den Wechseljahren?

In einer prospektiven Kohortenstudie wurden die Zusammenhänge von Brustkrebs mit abdominalem VAT und SAT bei postmenopausalen Frauen ohne Krebsvorgeschichte untersucht. Die Nachbeobachtung erstreckte sich über 27 Jahre, während der alle neuen Brustkrebsfälle erfasst wurden. Die Messung des Körperfetts erfolgte zu Beginn sowie im Jahr 3 und Jahr 6 mittels Dual-Energy-X-Ray-Absorptiometrie (DXA).
Prospektive Kohortenstudie mit 9 950 Frauen

Insgesamt umfasste die Studie 9 950 Teilnehmerinnen im durchschnittlichen Alter von 63,3 Jahren (± 7,4 Jahren) zu Beginn der Untersuchung. Der durchschnittliche BMI betrug 28,20 kg/m² (± 5,72 kg/m²). Im Verlauf der Nachbeobachtung über 27 Jahre wurden 738 Brustkrebsfälle dokumentiert (593 invasiv, 145 in situ). Höheres VAT und SAT waren signifikant mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko verbunden, mit einer Risikoerhöhung um 36 % für VAT und 19 % für SAT. Eine steigende VAT/SAT-Ratio erhöhte das Brustkrebsrisiko zusätzlich um 8 %. Quartilsanalysen ergaben für das höchste Quartil (Q4) im Vergleich zu Q1 ein SHR von 1,49 (95 % KI: 1,18 – 1,87). Die Assoziationen von VAT und VAT/SAT mit dem Brustkrebsrisiko waren bei afro-amerikanischen Frauen am stärksten ausgeprägt, unterschieden sich jedoch statistisch nicht signifikant von anderen Gruppen.

Hoher Bauchfettanteil erhöht Brustkrebsrisiko nach den Wechseljahren

Höheres viszerales und subkutanes Fett sind mit einem erhöhten Risiko für postmenopausalen Brustkrebs verbunden. Besonders ein hoher Anteil an viszeralem Fett im Verhältnis zu subkutanem Fett (VAT/SAT-Ratio) lieferte dabei eine klarere Risikoschätzung. Potenzielle Unterschiede zwischen ethnischen Gruppen sollten in größeren Studien überprüft werden, so das Fazit der Autoren.

Original Titel: Abdominal visceral and subcutaneous adipose tissue associations with postmenopausal breast cancer incidence 

© Alle Rechte: DeutschesGesundheitsPortal / HealthCom
Foto: Pixabay

 

Veröffentlicht am: 28.08.2025

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