
(djd). Es ist Hochsaison für hartnäckige Infekte. Wenn der Hals schmerzt und der Husten nicht weggehen will, bekommen viele Menschen Antibiotika verschrieben.
Allerdings wird dabei häufig übersehen, dass die Medikamente zwar gegen krankmachende Bakterien wirken, aber ebenso das empfindliche Gleichgewicht des Mikrobioms stören können – nicht nur im Darm, sondern auch in der Intimzone.
Das Mikrobiom wird gestört
Die Vaginalflora ist ein fein abgestimmtes System, in dem schützende Milchsäurebakterien (Laktobazillen) die Oberhand haben. Sie halten den pH-Wert in einem leicht sauren Bereich und erschweren so das Wachstum krankmachender Keime. Wird diese Balance gestört, kann es zu einem Ungleichgewicht kommen, das Pilzinfektionen begünstigt. Antibiotika zählen zu den häufigsten Auslösern solcher Störungen. „Beta-Laktam-Antibiotika wie Penicillin, Amoxicillin oder Cephalosporine wirken auch gegen drei wichtige Laktobazillenarten und können dadurch vorübergehend das schützende vaginale Mikrobiom zerstören“, erklärt der Gynäkologe Prof. Dr. Werner Mendling.
Lästige Symptome bekämpfen
Machen sich wenig später lästige Symptome wie Juckreiz und Brennen bemerkbar, ist das ein Hinweis auf eine Scheidenpilzinfektion. Glücklicherweise lassen sich die Beschwerden meist gut behandeln, beispielsweise mit KadeFungin 3 Kombi-Packung mit dem Wirkstoff Clotrimazol. Sie besteht aus Vaginaltabletten sowie einer Creme zur äußeren Anwendung für drei Tage. Clotrimazol kann das Wachstum der Pilzzellen hemmen und in der Regel schnell für spürbare Linderung sorgen.
Der Lebensstil ist mitverantwortlich
Aber nicht nur Medikamente, auch Lebensstilfaktoren beeinflussen das gesunde Gleichgewicht in der Intimzone. Prof. Mendling verweist auf aktuelle Erkenntnisse: „Eine ausgewogene Ernährung, Bewegung und stabile Hormonspiegel fördern eine gesunde Vaginalflora, während Stress, Rauchen oder hormonelle Schwankungen diese beeinträchtigen können.“ Darüber hinaus können Milchsäurebakterien, zum Beispiel als Vaginalkapseln von KadeFlora, bei wiederkehrenden Pilzinfektionen die Stabilisierung eines ausgeglichenen Mikrobioms unterstützen.
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