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Noch immer völlig verwirrt

… und „schuld“ daran ist das Staatstheater Cottbus



(Helmut Harff) Ich mag zeitgenössische Opern. Kein Wunder, dass wir gestern zur Premiere von „AscheMOND oder The Fairy Queen“ im Staatstheater Cottbus gingen. Für das schönste Jugendstiltheater und die Metropole am Rande des Spreewalds spricht, dass das Haus nahezu ausverkauft war.

Doch der Reihe nach: Angekündigt war eine zeitgenössische Oper. Zu sehen und zu hören bekamen wir Musiktheater pur, Musiktheater vom allerfeinsten, Musiktheater, das von allen, von den Solisten, dem Chor, den Statisten alles abverlangt. „AscheMOND oder The Fairy Queen“ verbindet auf einmaliger Art und Weise Musik und Text der verschiedensten Stile und Autoren mit – ACHTUNG – Gebärdensprache. Wie das funktioniert kann ich nicht wirklich erklären. Ich kann nur sagen, es funktioniert auf einmalige Art und Weise.

Ich kann auch nicht in Worte fassen, was da auf der Bühne passierte. Es hatte mit klassischer Oper nur gemein, dass man sang und spielte. Spielen tat das Philharmonische Orchester des Staatstheater Cottbus im Orchestergraben, das Bach Consort Cottbus im ersten Rang und einige Musiker auf der Bühne.

Was mich ebenfalls erstaunte, war, dass es selbst für Regisseur Sebastian Baumgarten beim langen Schlussapplaus nur frenetischen Beifall, aber nicht einen Buhruf gab.

Alle, die diese ungewöhnliche Oper von Helmut Oehring und seiner Librettistin Stefanie Wördemann nicht verpassen wollen – was eigentlich nicht geht – dem sei die Reise nach Cottbus ans Herz gelegt. Ich überlege, es mir ein zweites Mal anzusehen, um nicht mehr so verwirrt das Staatstheater zu verlassen, wie es mir nach einem Opernbesuch noch nie ergangen ist.

Foto:
Bernd Schönberger

 

Veröffentlicht am: 25.01.2026

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