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Ernährung gegen PMS

Welche Nährstoffe und Lebensmittel Beschwerden lindern



Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) betrifft viele Frauen im gebärfähigen Alter. Typische Beschwerden sind Unterleibsschmerzen, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Heißhunger und Erschöpfung. Sie treten in der zweiten Zyklushälfte auf und verschwinden meist mit Beginn der Menstruation. 


Bestimmte Nährstoffe und Ernährungsgewohnheiten lindern Beschwerden nachweislich – andere Lebensmittel verstärken sie. Die Debeka, größte private Krankenversicherung, gibt praktische Tipps für den Alltag.

Wie beeinflusst Ernährung PMS?


Hormonelle Schwankungen im Zyklus beeinflussen Stoffwechsel, Energiebedarf und Stimmung. In der prämenstruellen Phase sinkt der Östrogenspiegel – das wirkt sich auf Neurotransmitter wie Serotonin aus. Stimmungsschwankungen und Heißhunger sind typische Folgen. Der Energiebedarf steigt um etwa 100 bis 300 Kilokalorien am Tag. Eine gezielte Ernährung federt hormonelle Schwankungen ab, stabilisiert den Blutzucker und reduziert Entzündungsprozesse.

Wichtige Nährstoffe in der PMS-Ernährung

- Magnesium (300 bis 400 Milligramm täglich) entspannt die Muskulatur und stabilisiert die Stimmung. Quellen: Nüsse, Kürbiskerne, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, dunkle Schokolade.
- Kalzium (1.000 bis 1.200 Milligramm täglich) verringert Stimmungsschwankungen, Wassereinlagerungen und Schmerzen. Quellen: Milchprodukte, angereicherte Pflanzendrinks, Brokkoli, Grünkohl, Sesam.
- Vitamin B6 (1,4 bis 1,6 Milligramm täglich) unterstützt die Serotoninsynthese und lindert depressive Verstimmungen. Quellen: Geflügel, Fisch, Kartoffeln, Bananen, Vollkornprodukte.
- Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und reduzieren Unterleibsschmerzen und Brustspannen. Quellen: fetter Fisch (Lachs, Makrele, Hering), Leinsamen, Chiasamen, Walnüsse.

Lebensmittel, die Beschwerden verstärken

Zucker und stark verarbeitete Kohlenhydrate lassen den Blutzucker schwanken – Heißhunger und Müdigkeit folgen. Zu viel Salz begünstigt Wassereinlagerungen. Koffein in größeren Mengen erhöht Nervosität und Brustempfindlichkeit. Alkohol stört den Hormonhaushalt und verstärkt depressive Verstimmungen. Wer nicht verzichten möchte: Schon weniger davon in der zweiten Zyklushälfte lindert Beschwerden spürbar.

Praktische Tipps für den Alltag

Regelmäßige Mahlzeiten stabilisieren den Blutzucker und beugen Heißhungerattacken vor. Ideal: drei Hauptmahlzeiten und ein bis zwei kleine Snacks, die Eiweiß, komplexe Kohlenhydrate und gesunde Fette kombinieren.
- Frühstück: Haferflocken mit Naturjoghurt, frischem Obst und einer Handvoll Nüssen liefern komplexe Kohlenhydrate, Eiweiß und Magnesium.
- Mittags/abends: Eine ausgewogene Mahlzeit enthält Gemüse, eine Eiweißquelle und komplexe Kohlenhydrate – etwa Lachsfilet mit Brokkoli und Quinoa oder Linseneintopf mit Spinat.
- Snacks: Eine Handvoll Nüsse, Naturjoghurt mit Beeren, Gemüsesticks mit Hummus oder ein Stück dunkle Schokolade (mindestens 70 Prozent Kakao).
- Getränke: Wasser und Kräutertees (Ingwer, Pfefferminze) sind ideal. Koffein auf ein bis zwei Tassen am Tag begrenzen. 

Pflanzliche Präparate

Mönchspfeffer (Agnus castus) unterstützt bei Brustspannen und Stimmungsschwankungen. Safran-Extrakt (Crocus sativus) zeigte in kleinen Studien Wirkung auf Stimmung und Heißhunger. Ingwer hilft bei Schmerzen. Ob Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sind, sollte individuell und nach ärztlicher Rücksprache entschieden werden. Nicht jedes Mittel wirkt bei jeder Frau gleich – Geduld und Ausprobieren gehören dazu.

Foto: Debeka/KI

 

Veröffentlicht am: 19.05.2026

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