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Gesundheit nicht auf später verschieben

Neue Umfrage zeigt, wo es bei der Vorsorge noch hakt



(djd). Wir alle wünschen uns, möglichst lange gesund, fit und selbstständig durchs Leben zu gehen. Doch während wir für vieles im Alltag Termine machen und vorausplanen, wird ausgerechnet die eigene Gesundheitsvorsorge gern auf später verschoben – obwohl sie helfen kann, Risiken und Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. 

Wie groß die Lücke zwischen guter Absicht und tatsächlichem Handeln ist, zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der IKK classic unter 1.004 gesetzlich Versicherten zwischen 35 und 75 Jahren. 97 Prozent halten Vorsorgeuntersuchungen der Krankenkassen für sinnvoll. Dennoch werden die Angebote nicht von allen genutzt. So nehmen nur etwa 67 Prozent der Frauen und 56 Prozent der Männer die Check-ups regelmäßig wahr.

Kassen können stärker unterstützen

Die Gründe für versäumte Vorsorge sind vielfältig. 29 Prozent haben bereits wegen Schwierigkeiten bei der Terminvergabe verzichtet. Gleichzeitig zeigt die Befragung, dass sich viele mehr Unterstützung durch ihre Krankenkasse wünschen – etwa durch persönliche Hinweise auf anstehende Vorsorgeuntersuchungen. „Damit zeigen die Ergebnisse, dass Krankenkassen eine wichtige Rolle dabei spielen können, den Zugang zur Vorsorge zu erleichtern“, erklärt Juliane Mentz, Pressesprecherin der IKK classic. Ein zusätzlicher Anreiz können Bonusprogramme sein. „Bei uns wird etwa die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen im Rahmen des Programms IKK Bonus anerkannt“, so Mentz. Tatsächlich geben 57 Prozent der Befragten an, dass sie das zumindest etwas stärker zur Vorsorge motivieren würde.

Welche Leistungen stehen einem zu?

Umso wichtiger ist es, die eigenen Ansprüche zu kennen. Zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen gehören je nach Alter und Geschlecht etwa Untersuchungen zur Früherkennung von Haut-, Darm- oder anderen Krebserkrankungen, die Zahnvorsorge sowie der allgemeine Gesundheits-Check-up. Zwischen 18 und 34 Jahren können Versicherte diesen einmalig in Anspruch nehmen, ab 35 alle drei Jahre. Dabei werden unter anderem Blutdruck, Blutwerte und gesundheitliche Risiken überprüft. Zudem wird der Impfstatus kontrolliert.

Termine fest einplanen

Generell ist es empfehlenswert, anstehende Vorsorgetermine im Kalender zu vermerken und sich rechtzeitig um einen Termin zu kümmern. Welche Untersuchungen wann vorgesehen sind, lässt sich in der Hausarztpraxis oder bei der Krankenkasse klären. Unter www.ikk-classic.de/vorsorge gibt es einen Überblick über die verschiedenen Vorsorgeleistungen. So wird Vorsorge nicht erst dann zum Thema, wenn bereits Beschwerden auftreten.

Foto: djd/IKK classic/Getty Images/Maskot

 

Veröffentlicht am: 10.09.2026

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