
Der Dollar bewegte sich am Donnerstag innerhalb einer Spanne, nachdem er volatil auf die besser als erwarteten Arbeitsmarktdaten reagiert hatte.
Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg im Januar um 130.000 und verzeichnete damit den stärksten monatlichen Zuwachs seit über einem Jahr, während die Arbeitslosenquote unerwartet auf 4,3 % sank. Die Zahlen milderten die jüngsten Befürchtungen einer stärkeren Konjunkturabkühlung und stützten sowohl die Währung als auch die Renditen.
Der durchschnittliche Stundenlohn stieg gegenüber dem Vormonat um 0,4 % und erholte sich damit von einem schwächeren Dezemberwert und übertraf die Erwartungen. Trotz dieser Widerstandsfähigkeit preisen die Märkte weiterhin zwei Zinssenkungen bis zum Jahresende ein, wobei die erste Lockerung im Juni erwartet wird.
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die bevorstehende Veröffentlichung der Inflationszahlen. Es wird erwartet, dass die Gesamt- und Kerninflationsrate im Monatsvergleich um 0,3 % steigen wird. Eine positive Überraschung würde wahrscheinlich die Renditen nach oben treiben und den Dollar stärken, da sie die Erwartungen einer Zinssenkung dämpfen würde. Umgekehrt könnte die Währung bei Zahlen, die den Erwartungen entsprechen, weiterhin in einer Konsolidierungsphase bleiben, zumal die Anleger weiterhin aufmerksam die Führungsdynamik bei der Fed und deren mögliche Auswirkungen auf die geldpolitischen Aussichten für 2026 beobachten.