Gold setzte seinen Aufwärtstrend am Montag fort und durchbrach erstmals deutlich die Marke von 5.000 US-Dollar, da Anleger angesichts einer neuen Welle geopolitischer und politischer Unsicherheiten nach sicheren Anlagen suchten.
In den USA drohte Trump Kanada mit 100-prozentigen Zöllen, sollte es ein Handelsabkommen mit China anstreben, was Befürchtungen vor einer weiteren Eskalation der globalen Handelsspannungen schürte.
In Osteuropa unterstreichen die anhaltenden Spannungen zwischen Russland und der Ukraine trotz diplomatischer Gespräche, wie fragil die Lage nach wie vor ist, sodass geopolitische Risiken weiterhin fest in den Märkten eingepreist sind. Auch anderswo brodeln die Spannungen in Venezuela und im Nahen Osten weiter, was die Nachfrage nach sicheren Anlagen zusätzlich stützt.
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die bevorstehende Entscheidung der US-Notenbank. Es wird erwartet, dass die Zinsen unverändert bleiben, sodass sich die Märkte auf die Leitlinien für 2026 konzentrieren werden. Eine zurückhaltende Prognose würde den Goldpreis wahrscheinlich noch weiter in die Höhe treiben, während ein vorsichtigerer Ton die Rallye verlangsamen könnte. Dennoch bleiben die Aussichten insgesamt optimistisch, gestützt durch anhaltende geopolitische Spannungen, stetige Käufe der Zentralbanken, starke Zuflüsse in ETFs und wachsende Bedenken hinsichtlich möglicher Herausforderungen für die Unabhängigkeit der Fed.