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Dienstag, 24. Februar 2026
   
 

Berenberg Märkte | Monitor

In der aktuellen Ausgabe beschäftigen wir uns mit dem schwachen Jahresstart von US-Aktien gegenüber dem Rest der Welt

Auf den ersten Blick könnte man meinen, die Märkte befinden sich noch im Winterschlaf. So handeln die US-Leitindizes seit geraumer Zeit in einer extrem engen Spanne, nur wenige Punkte unter ihren Allzeithochs. Doch der Schein trügt. 

Auf Ebene der Einzelaktien spielt sich eine starke Rotation ab. Denn die Märkte bewerten in Rekordzeit, welche Unternehmen ein KI-festes Geschäftsmodell haben – und welche nicht. Der Effekt: Obwohl die Leitindizes relativ stabil bleiben, klafft die Performance der Einzelaktien unter der Haube weit auseinander. Kombiniert mit den Risiken einer Eskalation im Iran, einer eher schwachen Saisonalität im Februar sowie sich leicht ausweitenden Credit Spreads, zeugt dies von einem etwas fragilen Marktumfeld. Daher haben wir uns in unserer Vermögensverwaltung dazu entschieden, unser Aktienübergewicht etwas zu reduzieren. Unser mittelfristiger Aktienausblick bleibt dennoch positiv. Diese Einschätzung stützt sich neben einer starken Berichtssaison und einer robusten Weltkonjunktur auch darauf, dass Trump einen großen Anreiz hat, die Aktienmärkte vor den Zwischenwahlen zu stimulieren. Größere Rücksetzer erachten wir daher weiterhin als Chance, unsere Aktienquote wieder aufzustocken. 
 
Kurzfristiger Ausblick 


Die Berichtssaison für das vierte Quartal 2025 neigt sich zumindest in den USA langsam dem Ende zu. Bisher konnten rund 70 % der Unternehmen die Schätzungen für das Gewinnwachstum und 82 % der Unternehmen die Schätzungen für das Umsatzwachstum übertreffen. Mit einem Gewinnwachstum von 12 % gegenüber dem Vorjahr bleiben die Fundamentaldaten für US-Aktien damit weiter stützend. In Europa ist die Berichtssaison derweil noch im vollen Gange. 

Heute erschien zunächst der Ifo-Geschäftsklimaindex (Feb.) für Deutschland. Am Dienstag folgt aus den USA das Conference Board Konsumentenvertrauen (Feb.). Am Mittwoch stehen die finalen Verbraucherpreise (Jan.) für die Eurozone auf dem Datenkalender. Am Donnerstag richtet sich der Fokus der Märkte erneut auf die Erstanträge für Arbeitslosenunterstützung (Feb.) aus den USA, während am Freitag die Verbraucherpreise (Feb.) für Teile der Eurozone und Japan erwartet werden. Nächste Woche wird neben den ISM-Einkaufsmanagerindizes (Feb.) auch die Arbeitslosenrate (Feb.) für die USA im Fokus der Märkte stehen.

 

Veröffentlicht am: 24.02.2026

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