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Samstag, 21. März 2026
   
 

Antecedo Marktausblick

Liquidität erhöhen, bis wieder mehr Klarheit besteht



Kay-Peter Tönnes, Gründer und Geschäftsführer von Antecedo Asset Management, sieht Wirtschaft und Finanzmärkte aktuell vor allem von außen getrieben: Der Krieg im Nahen Osten erhöhe die Unsicherheit, treibe den Ölpreis und könne über Zweitrundeneffekte die Inflation erneut anfachen. Gestiegene Energiepreise sind bereits jetzt als Belastungsfaktor für Wachstum und Geldpolitik spürbar. 


Der kritische Punkt für Tönnes: „Wie reagieren die Notenbanken?“ Während zum Jahresstart vielerorts noch Zinssenkungen erwartet wurden, habe sich das Bild zuletzt gedreht. In Europa würden teils wieder Zinserhöhungen eingepreist. „Wenn Notenbanken aggressiv Inflation bekämpfen, die von einem externen Schock kommt, laufen wir nahe an ein Crash-Szenario heran“, warnt der Anlagestratege und erinnert an historische Fehler, als restriktive Geldpolitik Krisen verstärkte.

Für wahrscheinlicher hält Tönnes allerdings ein Szenario, in dem die Geldpolitik nicht „überzieht“, und positioniert sich antizyklisch. So habe Antecedo zuletzt mittel- und langlaufende Anleihen gekauft. Für Aktienanleger bedeute die neue Lage vor allem eines: Das gewohnte Chancenprofil kippt. „Unter normalen Umständen ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Märkte steigen, etwa dreimal so hoch, als dass sie fallen“, so der Vermögensverwalter. „Für die kommenden Wochen sehe ich eher ein Verhältnis von 50:50.“

Daraus leitet Tönnes konkrete Handlungsempfehlungen für Anleger ab: keinesfalls alles panisch verkaufen, aber Liquidität erhöhen, bis wieder mehr Klarheit besteht. Oder Portfolios gezielt absichern. Optionen seien trotz höherer Volatilität an den Märkten noch nicht extrem teuer; alternativ könnten Strategien und Produkte interessant sein, die von höheren Marktschwankungen profitieren, etwa Volatilitätsfonds.

Chancen sieht der Anlagestratege ebenfalls: kurzfristig bei US-Fracking-Unternehmen, die vom Ölpreisanstieg profitieren könnten. Mittel- bis längerfristig – wenn der Konflikt abklingt und der Ölpreis wieder deutlich nachgibt – könne sich nach Tönnes‘ Einschätzung ein günstiges Einstiegsfenster für Aktien auftun.

 

Veröffentlicht am: 21.03.2026

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