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Mittwoch, 20. Mai 2026
   
 

Bankhaus Herzogpark Marktkompass - Teil 2

Renditeverzicht ist keine Tugend, sondern ein Risiko



Im zweiten Teil der fünfteiligen Thesenreihe, erläutert Christian Opelt, Senior Berater für Stiftungen und gemeinnützige Organisationen bei Bankhaus Herzogpark, inwieweit unzureichende Erträge die Handlungsfähigkeit von Stiftungen gefährden.

These 2: Renditeverzicht ist keine Tugend, sondern ein Risiko


Unzureichende Erträge gefährden die Handlungsfähigkeit von Stiftungen ebenso wie übermäßige Risiken. Professionelle Vermögensanlage bedeutet, realen Wertverlust aktiv zu vermeiden.  In vielen Stiftungen gilt eine Art unausgesprochenes Prinzip: Vorsicht schützt.  Wer keine Risiken eingeht, kann nichts falsch machen. Doch diese Denkweise trügt und sie hat in den vergangenen Jahren zu erheblichen, oft stillen Verlusten geführt. 

Die Nullzinsphase hat deutlich gemacht, was passiert, wenn Stiftungen zu passiv agieren: Anleihen rentierten kaum noch, Tagesgelder warfen nichts ab, und trotzdem hielten viele Stiftungsgremien an überlieferten Strukturen fest. Das Ergebnis war nicht Sicherheit, es war schleichender Substanzverlust. Inzwischen ist das Zinsumfeld wieder freundlicher, doch die strukturellen Herausforderungen bleiben bestehen. Professionelle Vermögensverwaltung für Stiftungen bedeutet deshalb, beide Risikodimensionen ernst zu nehmen: das Risiko des Verlustes ebenso wie das Risiko des „Niedrigertrags“. Eine Stiftung, die dauerhaft zu wenig erwirtschaftet, um ihre Tätigkeiten real zu finanzieren, muss ihre Zweckerfüllung langfristig einschränken – und das, ohne einen Einbruch an den Kapitalmärkten. 

Hinzu kommt eine institutionelle Komponente: Stiftungsorgane, die ihren Auftrag ernst nehmen, schützen nicht nur das Vermögen, sondern machen es produktiv. Treuepflicht und Sorgfaltspflicht umfassen beides. Wer die Anlage unterlässt oder zu konservativ ausrichtet, handelt nicht im besten Interesse der Stiftung – auch wenn es sich auf den ersten Blick so anfühlen mag. Noch ein Blick über den großen Teich: In Nordamerika gibt es ohne Erfolg im Asset Management keinen Erfolg im Fundraising Management. Denn die zeitgemäße Anlage des Stiftungsvermögens gehört dort zum Storytelling einer Stiftung, sie zeigt darüber, wie leistungsfähig sie ist. 

Das Bankhaus Herzogpark

Das Bankhaus Herzogpark wurde 2009 von Unternehmern für Unternehmer gegründet und steht für eine unabhängige, langfristig ausgerichtete Vermögensverwaltung. Als Privatbank vereint es die Vorteile einer leistungsfähigen Vollbank mit der Individualität eines unabhängigen Vermögensverwalters.  Der Fokus liegt auf dem nachhaltigen Erhalt und der verantwortungsvollen Mehrung von Privat-, Firmen- und Stiftungsvermögen. Grundlage des Handelns sind eine vertrauensvolle Partnerschaft mit den Mandanten sowie der Verzicht auf kurzfristige Gewinnmaximierung zugunsten stabiler und nachhaltiger Ergebnisse. 

 

Veröffentlicht am: 20.05.2026

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