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Mittwoch, 21. Februar 2024
   
 

Mumm kompakt – Aktien könnten trotz schwacher Konjunkturdaten zulegen

... von Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank DONNER & REUSCHEL



Die Schnellschätzungen der HCOB Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone verbesserten sich leicht, während der Wert für Frankreich im Vergleich zum Vormonat überraschend schwächelte.

Allesamt verharrten sie aber weiterhin deutlich unterhalb der Wachstumsschwelle von 50 Punkten:

- Besonders schwach bewertet wurden in den Umfragen unter Unternehmen die künftigen Perspektiven in der Industrie. Im Dienstleistungssektor hingegen wurde zumindest noch ein leichter Beschäftigungsaufbau vermeldet. Zudem stiegen hier sowohl Einkaufs- als auch Verkaufspreise weiter an, unter anderem aufgrund zuletzt deutlich steigender Löhne. Der jüngste ifo-Geschäftsklimaindex untermauerte die insgesamt schwache Tendenz für die deutsche Konjunktur, auch wenn im Handel und im Baugewerbe leichte Stimmungsverbesserungen verzeichnet wurdern. Damit ist eine stärkere konjunkturelle Erholung nicht in Sicht und die Wahrscheinlichkeit für eine erneute Schrumpfung der deutschen Wirtschaft im vierten Quartal nimmt weiter zu.
     
- In den USA blieb der S&P Global Einkaufsmanagerindex unverändert knapp über der Marke von 50 Punkten. Eine schwächere Industriedynamik wurde durch eine verbesserte Aussicht für Dienstleister ausgeglichen. Ein- und Verkaufspreise sind nur leicht gestiegen und geben der US-Notenbank Fed – unter der Annahme einer wirtschaftlichen Abkühlung in den kommenden Monaten – perspektivisch die Möglichkeit für eine erste Zinssenkung im Frühjahr.
     
- Ausblick: In dieser Woche werden die Umfragewerte für chinesische Unternehmen sowie der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in den USA mit der Erwartung einer leichten Verbesserung veröffentlicht. Noch stärker im Fokus stehen aber die November-Verbraucherpreisdaten für Deutschland und die Eurozone sowie die PCE-Preisentwicklung in den USA für Oktober. Angesichts zuletzt erneut deutlich gesunkener Energiepreise ist mit weiter nachgebenden Inflationsraten zu rechnen. Sollten die Erwartungen sogar untertroffen werden und Zinsen bei längeren Laufzeiten in der Folge erneut nachgeben, könnte die Aufwärtsdynamik an den internationalen Aktienmärkten vorerst weitergehen.

 

Veröffentlicht am: 29.11.2023

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