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Dienstag, 10. März 2026
   
 

Berenberg-Märkte-Monitor

Die Verteuerung von raffinierten Ölprodukten wie europäischem Flugbenzin nach dem starken Anstieg der Ölpreise



Fünf Tage nach Beginn von Operation Epic Fury haben US-Aktien trotz der Tötung von Ayatollah Ali Khamenei bislang vergleichsweise ruhig reagiert. Es scheint, als setzten Anleger auf eine schnelle Deeskalation, wofür Präsident Trump zweifellos zahlreiche Anreize hat. 

Die öffentliche Unterstützung für den Krieg ist gering, für einen Einsatz von Bodentruppen noch geringer. Entsprechend gehen wir davon aus, dass diese politischen Zwänge die Regierung zu einer raschen Lösung drängen werden, zumal in diesem Jahr noch die US Zwischenwahlen anstehen und ein spürbarer Anstieg der Benzinpreise beziehungsweise eine breitere Inflationswelle politisch höchst unwillkommen wäre. Gleichzeitig neigen Konflikte dieser Art dazu, sich zuzuspitzen, und das Zeitfenster für eine Lösung ohne größere Marktverwerfungen ist begrenzt. 

Sollte sich die Auseinandersetzung bis Ende März hinziehen, dürfte der Ölpreis in Richtung der Marke von 150 US Dollar je Barrel tendieren. Eine Möglichkeit, dem starken und schnellen Ölpreisanstieg entgegenzuwirken, wäre das Anzapfen strategischer Ölreserven. Unser Basisszenario bleibt, dass der Konflikt in absehbarer Zeit (etwas) abkühlt, auch wenn die Risiken zuletzt spürbar zugenommen haben. 
 
Kurzfristiger Ausblick 

Auch in dieser Woche dürfte der Nahost-Konflikt das treibende Thema an den Märkten sein, bei dem bislang noch kein Ende absehbar ist. Wenngleich unser Basisszenario ein zeitnahes Kriegsende vorsieht, besteht das Risiko einer längeren Auseinandersetzung und damit auch länger höheren Energiepreisen, welche sich negativ auf die Verbraucherpreise auswirken könnten. 

Abseits vom Nahost-Konflikt finden am Sonntag die Landtagswahlen in Deutschland statt. Heute Morgen erschienen neben den chinesischen Verbraucherpreisen (Feb.) zunächst Daten zur Industrieproduktion aus Deutschland (Jan.). Morgen stehen zudem die deutschen Exportdaten (Jan.) auf dem Kalender. Der Fokus dürfte sich jedoch auf die US-Verbraucherpreise (Feb.) am Mittwoch richten. 

Während am Donnerstag die Erstanträge für Arbeitslosenunterstützung (Mrz.) veröffentlicht werden, erscheinen am Freitag Daten zu den Einkommen & Ausgaben privater Haushalte aus den USA (Jan.) sowie das Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan (Mrz.). In der Folgewoche stehen wichtige Zentralbanksitzungen an. 

 

Veröffentlicht am: 10.03.2026

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