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Montag, 16. März 2026
   
 

Gesund beginnt im Mund

Mit der richtigen Reinigung und bewusster Ernährung bleiben Zähne und Zahnfleisch stark und widerstandsfähig



(djd). Ein strahlendes Lächeln mit schönen Zähnen öffnet Türen und Herzen. Doch dahinter steckt weit mehr als reine Ästhetik. In unserer Mundhöhle lebt ein komplexes Ökosystem von Mikroorganismen: die Mundflora. 



(djd). Ein strahlendes Lächeln mit schönen Zähnen öffnet Türen und Herzen. Doch dahinter steckt weit mehr als reine Ästhetik. In unserer Mundhöhle lebt ein komplexes Ökosystem von Mikroorganismen: die Mundflora. 

Sie schützt Zähne, Zahnfleisch und Schleimhäute – solange ihr empfindliches Gleichgewicht erhalten bleibt. „Das orale Mikrobiom ist nach dem Darm das zweitkomplexeste mikrobielle Ökosystem des menschlichen Körpers. Hier leben zwischen 10 und 100 Milliarden Bakterien aus rund 774 bekannten Spezies“, erklärt Zahnarzt Dr. med. dent. Wolfgang Kuhl.

Was die Mundflora aus dem Gleichgewicht bringt


Die empfindliche Mundflora kann durch verschiedene Faktoren gestört werden. Häufige Auslöser sind eine zuckerreiche Ernährung, aggressive antibakterielle Mundspülungen und Entzündungen im Mundraum. Gerät die Flora über längere Zeit aus der Balance, können sich schädliche Keime leichter vermehren. „Die Hauptkrankheitsbilder einer gestörten Mikrobiota sind Karies und Parodontitis“, so Kuhl. Eine möglichst schonende, mikrobiomfreundliche Mundpflege kann daher dazu beitragen, das natürliche Gleichgewicht zu bewahren. 

Einige Zahnpflegemittel setzen inzwischen gezielt darauf, die Mundflora zu unterstützen. Dazu zählt etwa die Pflegeserie aperisan Mundflora+, die verschiedene Produkte für die tägliche Mundpflege umfasst, weitere Informationen finden sich unter www.aperisan.de. Die Formulierung enthält unter anderem Bestandteile wie Lactobacillus plantarum und Akazienharz, die eine schonende Mundpflege unterstützen sollen. 

Auf die Ernährung achten

Doch auch unabhängig von speziellen Pflegeprodukten lässt sich im Alltag viel für eine stabile Mundflora tun. Zweimal tägliches Zähneputzen bildet die Basis – idealerweise mit einer Zahnpasta, die den Zahnschmelz stärkt und das natürliche Milieu im Mund unterstützt. Zahnseide oder Interdentalbürsten ergänzen die tägliche Mundpflege. Ebenso wichtig ist die Ernährung: „Viele kleine Zuckerportionen über den Tag schaden den Zähnen mehr als eine größere Menge auf einmal“, erklärt Kuhl. Nach dem Essen kann ein Kaugummi mit Xylitol helfen, den Speichelfluss anzuregen und den pH-Wert im Mund schneller zu stabilisieren. Auch Antioxidantien wie Vitamin C spielen eine Rolle, wie der Experte erläutert: „Antioxidantien unterstützen die Neutralisation freier Radikale.“ Das wiederum kann die Regeneration des Zahnfleisches fördern.

Foto:
djd/Dentinox/123RF/peopleimages12

 

Veröffentlicht am: 16.03.2026

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