
(djd). Monatliche Befindlichkeitsschwankungen kennen wohl fast alle Frauen im fruchtbaren Alter. Von voller Kraft und guter Laune bis zu Unwohlsein, Reizbarkeit und gedrückter Stimmung ist meist alles dabei. Gerade in schlechten Phasen denken Betroffene dann oft, dass mit ihren Hormonen „etwas falsch läuft“. Doch diese Erklärung stimmt in der Regel nicht, denn das Auf und Ab der verschiedenen weiblichen Hormone im Verlauf des Zyklus ist völlig normal. Wenn es als sehr belastend empfunden wird, stecken nicht selten andere Ursachen dahinter.
Oft fehlen wichtige Mikronährstoffe
Die zahlreichen Belastungen, denen Frauen heute ausgesetzt sind, können die Auswirkungen der zyklusbedingten Hormonschwankungen verstärken. „Der ständige Spagat zwischen Beruf und Familie, Stress, Schlafmangel und ein hoher Mental Load – also die unsichtbare Alltagsorganisation, die oft an Frauen hängenbleibt – begünstigen einen Mangel an Mikronährstoffen und wirken sich negativ auf den weiblichen Hormonhaushalt aus und können Beschwerden verstärken“, erklärt Gynäkologin Dr. med. Regina Gößwein. Für mehr Ausgeglichenheit im Zyklus rät sie deshalb zu einer ausgewogenen Ernährung mit ausreichend Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Die Basis dafür bieten viel Gemüse und Obst, reichlich Ballaststoffe und gesunde Fette.
Gesund ernähren, sinnvoll ergänzen
Doch eine ausgewogene Ernährung ist im stressigen Alltag oft schwer umzusetzen – wer einmal aufschreibt, was er täglich wirklich isst, merkt das schnell. Dann kann eine gezielte Ergänzung von Mikronährstoffen sinnvoll sein. Wichtig sind hier etwa die B-Vitamine, besonders B6, das zur Regulierung der Hormontätigkeit beiträgt, außerdem Vitamin A, C und D, das Coenzym Q10, Spurenelemente wie Zink und Selen sowie der Mineralstoff Magnesium. Eine ausgewogene Mikronährstoff-Kombination enthält etwa Bonasanit plus. Dazu kommen sekundäre Pflanzenstoffe etwa aus Passionsblume sowie aus Schisandra (Beerentraube) und Emblica (Amla). Unter www.biokanol-frauengesundheit.de gibt es mehr Informationen.
Sport und schöne Momente
Neben einer gesunden Ernährung ist regelmäßiger Sport ein wichtiger Baustein für das körperliche und seelische Wohlbefinden. Bewegung baut Stress ab, löst Verkrampfungen und kann die Stimmung heben. Aber auch Entspannung sollte nicht zu kurz kommen: Me-Time mit einem Hobby oder einem spannenden Schmöker, Treffen mit Freundinnen, ein warmes Bad oder eine Tasse Tee auf dem Lieblingssessel können helfen, belastende Tage besser zu bewältigen.
Foto: djd/Bonasanit/Getty Images/Gpoint Studio