^

 

 Suche  | Sitemap  | Mediadaten  | Kontakt  | Impressum  | Datenschutz
       
Freitag, 31. Juli 2026
   
 

Betrug 2.0: Wie KI Kriminelle überzeugender macht

Gefälschte Stimmen, perfekte Nachrichten – so schützt die SMS-Regel



(djd). Früher verrieten sich Betrüger oft durch schlechtes Deutsch oder plumpe E-Mails, in denen es um dubiose Geldversprechen ging, den sogenannten Vorschussbetrug beziehungsweise das Scamming. Heute hilft den Betrügern Künstliche Intelligenz (KI), sie verändert die Angriffe entscheidend. Stimmen lassen sich mit KI täuschend echt imitieren, Nachrichten wirken fehlerfrei, gefakte Webseiten sehen authentisch aus. So kann man sich schützen.

Die SMS-Regel kann vor Betrug schützen


Die Angriffe von Betrügern richten sich heute nicht mehr primär gegen Computer, sondern gegen Menschen. Sie erzeugen Druck, Angst oder Zeitnot. Viele Online-Kriminelle haben erkannt, dass sie moderne Sicherheitssysteme von Banken nicht knacken können und sich deshalb auf eine andere Masche verlegt: Sie greifen Kundinnen und Kunden an, indem sie diese überlisten und ihre Leichtsinnigkeit ausnutzen. Diese Manipulation wird als Social-Engineering bezeichnet. Um sich zu wappnen, rät der Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zur SMS-Regel: stoppen, misstrauen, schützen. 

Stoppen: Die Betrüger setzen ihre potenziellen Opfer unter Druck, schnell zu handeln, oder sie bieten verlockende Last-Minute-Angebote an, die angeblich bald ablaufen. So erzeugen sie bei ihren Opfern Stress, um sie unvorsichtig zu machen, und drängen sie zu unbedachten Handlungen. Daher sollte man zuerst innehalten, um sich zu beruhigen und besonnen handeln zu können.

Misstrauen: Gerade in Stresssituationen ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Die Absicht des Gesprächspartners oder der Nachricht sollte hinterfragt und die bestehenden Möglichkeiten überdacht werden. Es lohnt sich, zu fragen, warum jemand Druck macht und zur Eile treibt. Woher stammt die Nummer? Ist der Grund des Anrufs plausibel und wird eine seriöse Telefonnummer angezeigt? Wird ein Rückruf unter einer bekannten, vertrauenswürdigen Telefonnummer angezeigt? Oder: Warum bietet ein Onlineshop beliebte und stark nachgefragte oder seltene Waren viel billiger an als andere? Im Zweifelsfall sollte man Freunde, Familie, die Bank oder die Verbraucherzentrale ins Vertrauen ziehen. 

Schützen: Phishing-E-Mails oder -SMS sollten stets gelöscht, Phishing-Briefe vernichtet und unerwünschte Anrufe sofort unterbrochen werden. Im Zweifelsfall besser direkt beim Absender nachfragen. Wer im Internet etwas Auffälliges beobachtet oder einen vermuteten Betrugsversuch abgewehrt hat, meldet Verdächtiges der jeweiligen Plattform. Bei wiederholten unerwünschten Anrufen oder falls ein Betrugsversuch erfolgreich verlaufen ist, sollte bei der Polizei Anzeige erstattet und die dazugehörigen Phishing-E-Mails oder -Briefe ausgehändigt werden.

Foto: djd/BVR/Getty Images/RealPeopleGroup

 

Veröffentlicht am: 31.07.2026

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Nächsten Artikel lesen

Vorherigen Artikel lesen

 

Neu:


 

 

 

 

Werbung

Werbung

 

 

 

Werbung

             

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk:
| Börsen-Lexikon
| Fotograf Fotomensch Berlin
| Geld & Genuss
| gentleman today
| genussmaenner.de
| geniesserinnen.de
| instock.de
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

© 2026 by frauenfinanzseite.de, Groß-Schacksdorf. Alle Rechte vorbehalten.