
Ihre Beziehung liegt viele Jahre zurück, doch für Doreen Steinert ist sie bis heute ein fester Bestandteil ihrer Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit. Noch immer wird die Sängerin auf ihre Vergangenheit mit Rapper Sido angesprochen. Dass nach ihr weitere prominente Beziehungen von ihm folgten, hat daran wenig geändert.
Für Doreen gehört das seit Langem zu ihrem Alltag. „Ich kenne es ja gar nicht anders. Und weil ich es gewohnt bin, bin ich auch nicht genervt davon“, erzählt sie. Von ihrer Ex-Beziehung profitierte sie beruflich allerdings nicht. Im Gegenteil: Nach der Trennung haben sich viele Türen sogar geschlossen „Was viele Musiklabels und Menschen aus der Branche betrifft, wurden die Schotten dicht gemacht. Das ist teilweise bis heute noch so“, blickt die BestFans Creatorin zurück. Trotzdem sei ihr klar, dass sie die Vergangenheit nicht ungeschehen machen kann.
Statt sich daran abzuarbeiten, versucht sie heute, ihren eigenen Platz zurückzuerobern. Denn während öffentlich häufig nur über die frühere Beziehung gesprochen wird, gerät schnell in Vergessenheit, dass Doreen selbst musikalisch gearbeitet, an Alben mitgewirkt und vor der Kamera gestanden hat.
Doreen Steinert im BestFans-Interview
Wie fühlt es sich an, nach so vielen Jahren noch immer als „Die Ex von“ bezeichnet zu werden?
Doreen Steinert:
Ich bin von so vielem die Ex. Die Ex von ihm, die Ex von Nu Pagadi. Ich bin es tatsächlich gewohnt. Verstehen tue ich es trotzdem nicht, denn was meinen früheren Verlobten angeht, gab es ja nach mir noch zwei andere Exen.
Hat deine Erfahrung deinen Umgang mit Beziehungen verändert?
Doreen Steinert:
Ja, definitiv. Ich verrate mittlerweile nicht mehr, wenn ich einen Freund oder eine Freundin habe. Denn dann muss ich auch nicht sagen, wenn ich mich getrennt habe. Tatsächlich würde ich heute keine Beziehung mehr öffentlich machen.
Wie gehst du mit sehr persönlichen Fragen über deine Vergangenheit um?
Doreen Steinert:
Manche Fragen finde ich maximal übergriffig. Wie war die Beziehung? Warum habt ihr euch getrennt? Habt ihr noch Kontakt? Das sind Dinge, die andere Menschen, die nicht in der Öffentlichkeit stehen, auch nicht von Fremden gefragt werden.
Foto: Ben Baumgarten