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Dienstag, 7. Juli 2026
   
 

Im Zweifel zweimal checken

Probleme in der Intimzone können verschiedene Ursachen haben



(djd). Die wenigsten sprechen gern darüber, dabei kennen viele Frauen das Problem: Es juckt, brennt oder fühlt sich untenrum plötzlich unangenehm an. Schnell fällt der Verdacht auf Scheidenpilz. Tatsächlich ist dieser ein häufiger Auslöser solcher Symptome. 

„Der Hefepilz Candida albicans gehört bei Frauen oft zum normalen vaginalen Mikrobiom und verursacht zunächst keine Beschwerden“, erklärt die Berliner Gynäkologin Dr. Sybille Görlitz-Novakovic. Problematisch wird es meist erst, wenn das empfindliche Gleichgewicht aus Milchsäurebakterien, pH-Wert, Vaginalhaut, Hormonen und lokaler Abwehr gestört ist. Dann können typische Beschwerden wie starker Juckreiz, Brennen, Schwellungen oder weißlich-bröckeliger Ausfluss auftreten.

Was Infektionen fördern kann

Einfluss auf das vaginale Milieu haben unter anderem hormonelle Veränderungen während des Zyklus, in Schwangerschaft und Stillzeit oder in den Wechseljahren. Auch Antibiotika können die schützenden Milchsäurebakterien reduzieren. Weitere begünstigende Faktoren sind Diabetes, Stress, ein geschwächtes Immunsystem sowie Wärme und Feuchtigkeit – etwa im Sommer oder durch enge Kleidung. Steckt tatsächlich ein Scheidenpilz hinter den Problemen, kommt häufig der Wirkstoff Clotrimazol zum Einsatz. Präparate wie KadeFungin 3 in der Kombi-Packung ermöglichen eine dreitägige effektive Behandlung von Vagina und äußerem Intimbereich. Nach einer Antibiotikatherapie kann außerdem die Wiederherstellung der Vaginalflora durch eine Kur mit Milchsäurebakterien sinnvoll sein.

Ähnliche Symptome, andere Ursache

Allerdings haben Juckreiz und Brennen nicht immer dieselbe Ursache. Häufig kann auch eine gereizte Haut durch ungeeignete Intimpflege, Rasur, Reibung oder Trockenheit dahinterstecken. Ebenso kommen bakterielle Infektionen oder Hauterkrankungen wie Lichen sclerosus infrage. Deshalb gilt: Wer zum ersten Mal Beschwerden hat oder unsicher ist, sollte nicht vorschnell auf Verdacht behandeln, sondern die Symptome ärztlich abklären lassen. Auch bei wiederkehrenden sowie starken Beschwerden und wenn zusätzlich Fieber, Schmerzen, Blutungen oder übel riechender Ausfluss auftreten, wird ein Arztbesuch empfohlen. Unter www.kadefemina.de gibt es weitere Informationen und Tipps zur Vorbeugung. Ratsam sind etwa eine schonende Intimpflege ohne Vaginalspülungen, atmungsaktive Kleidung und ein bewusster Umgang mit Antibiotika.

Foto: djd/Dr. Kade/liudmilachernetska/123RF

 

Veröffentlicht am: 07.07.2026

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