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Mittwoch, 17. Oktober 2018
   
 

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Überstunden in Deutschland

Die Tendenz ist rückläufig

Überstunden gehören in Deutschland zum Berufsalltag dazu, doch sie werden weniger. Laut der aktuellen Auswertung „Arbeitszeitmonitor 2016“ der Vergütungsanalysten Compensation Partner sind sie um 14 Prozent zurückgegangen. Demnach arbeiteten Beschäftigte im Jahr 2015 im Durchschnitt 3,73 Stunden länger in der Woche – 2016 sind es nur noch 3,21 Stunden.

Immer weniger Berufstätige sind von längeren Arbeitszeiten betroffen: Während im Vorjahr 63 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Überstunden leisteten, sank deren Zahl in diesem Jahr auf 61 Prozent. Compensation Partner analysierte insgesamt 256.347 Datensätze innerhalb der vergangenen 12 Monate.

Laut Studie haben 77 Prozent aller untersuchten Arbeitsverhältnisse eine Wochenstundenbasis von 36 bis 40 Stunden. Hiervon arbeitet knapp die Hälfte länger als vertraglich vereinbart. Während 39 Prozent keine Überstunden machen, bleiben rund 41 Prozent bis zu fünf Stunden länger bei der Arbeit. Für 14 Prozent sind 5 bis 10 Stunden die Regel.

Lange Arbeitstage für Unternehmensberater

Auch der Blick auf die Branchen zeigt einen Rückgang bei Überstunden. Unternehmensberater arbeiten mit durchschnittlich 5,5 Überstunden am längsten. Im Vergleich: 2015 waren es noch 6 Stunden. Auf dem zweiten Platz folgen Angestellte im Bereich der Konsum- und Gebrauchsgüter mit 4,9 Stunden (2015: 5,2 Stunden) und Beschäftigte in der Kosmetikbranche mit 4,4 Stunden (2015: 5,2 Stunden).

Je älter, desto mehr Überstunden fallen an

Während unter 20-Jährige im Schnitt bis zu 2 Stunden pro Woche länger arbeiten, kommen 40- bis 49-Jährige auf rund 3,7 Überstunden (2015: 4,2 Stunden). „Ältere Beschäftigte arbeiten länger, da sie höhere und verantwortungsvollere Positionen bekleiden. Dabei können die Arbeitszeiten stark ansteigen“, erklärt Tim Böger, Geschäftsführer von Compensation Partner.

Männer machen mehr Überstunden als Frauen

Frauen leisten weniger Überstunden als Männer. In der Gruppe mit bis zu 5 zusätzlichen Stunden in der Woche kommen Frauen auf 39 Prozent, Männer auf 61 Prozent. Beschäftigte mit 26 bis 30 Überstunden pro Woche sind dagegen zu 80 Prozent männlich.

Weniger Überstunden bei mehr Ausgleich

Über die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bis 39 Jahre haben mehrheitlich die Möglichkeit, Überstunden auszugleichen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Überstundenausgleich leicht gestiegen. „Der Trend geht in Richtung weniger Überstunden. Einige Unternehmen gewähren ihren Mitarbeitern mittlerweile völlige Zeitkontrolle. Es zählen Produktivität, Ergebnisse, aber eben auch das Wohlbefinden für Beschäftigte und das wird sich in den kommenden Jahren immer stärker herauskristallisieren“, so Böger abschließend.

Zur Methodik: Die Vergütungsanalysten Compensation Partner untersuchten im Zeitraum der vergangenen zwölf Monate 256.347 Datensätze. Ermittelt wurden die Arbeitszeiten, der Überstundenausgleich und Urlaubstage von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland.

 


Veröffentlicht am: 25.05.2016

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