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Donnerstag, 19. Juli 2018
   
 

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Warum Wellness oft nicht hält, was sie verspricht

... verrät Dr. Ilona Bürgel ist Diplom Psychologin, Referentin und Autorin

Ich sitze am Flughafen Düsseldorf und warte auf den Check-in. Da ich gern in Ruhe reise, gönne ich mir einen Kaffee im Bistro der Abflughalle. Abgesehen von der auf Flughäfen üblichen Betriebsamkeit geht es gemütlich zu.

Mein Auge fällt auf einen handgeschriebenen Spruch an der Wand: „Die Welt gehört dem, der sie genießt“. Ich lächle und fühle mich angesprochen. Und frage mich, ob das so stimmt und welche Bedingungen wir brauchen, um genießen zu können.

Ich erinnere mich an meine Online-Befragung zu den wichtigsten persönlichen psychischen Stärken im Beruf, bei der Genussfähigkeit auf dem letzten Platz landete - interessant und erschreckend zugleich.

Sind es die vielfältigen Anstrengungen in allen Lebensbereichen, die dazu führen, dass wir generell keine Freude mehr an dem empfinden, was wir tun? Erfreuen wir uns noch so intensiv und bewusst wie früher an der Gestaltung unseres Gartens oder anderen kreativen Spielfeldern, die uns früher einmal begeistert haben?

Gewohnheit und Routine, gesteuert von Betriebsamkeit und Tempo verdrängen Freude und Genuss. Bis auch Wellnessmaßnahmen nicht mehr viel nutzen, weil wir uns nicht mehr entspannen können. Oder der Akku so leer ist, dass sie ein Tropfen auf dem heißen Stein sind.

Die drei Wohlbefindenskiller im Alltag

Die Müdigkeit, Energielosigkeit und verlorene Lebensfreude, die immer mehr Menschen um die Lebensmitte oder bereits früher spüren, werden nicht etwa durch das Älterwerden an sich, sondern durch

- anhaltende Überforderung,
- Raubbau an unseren Ressourcen und
- Mangel an ausreichenden Regenerationszeiten verursacht.

Wie gewinnen wir unser Wohlbefinden bei der Arbeit wieder?

„Wir hatten Zweifel, ob die Wahl des Vortragsthemas „Leistung und Wohlbefinden“ zur Betriebsversammlung richtig oder übermütig war“, sagte mir Petra Jannen,  Betriebsratsvorsitzende der unity media NRW, nach der gemeinsamen Veranstaltung. Auf dem Weg zu einem attraktiven Netzanbieter der Zukunft blieb kaum etwas, wie es war, wechselten Chefs, Kollegen, Servicepartner und interne Struktur. Zuweilen gingen dabei das Bewusstsein für eigene Stärken, die Freude am eigenen Job und Dankbarkeit für das vorhandene Positive verloren. „Erfreulicherweise war Ihr Vortrag genau die richtige Erinnerung an den Perspektivwechsel, den wir immer wieder selbst vornehmen können.“

Fazit: Ohne die Entscheidung für selbstbestimmtes Wohlbefinden kein Erfolg. Egal, ob betriebliches Gesundheitsmanagement oder private Wellnessoase – für das Ergebnis sind wir selbst zuständig. Nicht im Sinne eines neuen Hamsterrades, sondern einer neuen Denkkultur.

Sieben Tage Wohlfühl-Glück
Autorin: Dr. Ilona Bürgel
Verlag: Kreuz
Preis: 9,90 Euro

 


Veröffentlicht am: 10.02.2017

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