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Samstag, 20. Oktober 2018
   
 

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Menschen wollen die Arbeit nicht den Robotern überlassen

„Zukunftsstudie Homo Digitalis“ noch bis 7. Februar offen zur Teilnahme

90 Prozent der Deutschen wollen nicht, dass ihnen Roboter im Job komplette Aufgaben abnehmen. Knapp die Hälfte der Befragten kann sich aber zumindest vorstellen, gemeinsam mit Maschinen im Team zu arbeiten – das zeigen die ersten Ergebnisse der Zukunftsstudie „Homo Digitalis“ von BR, ARTE, ORF und dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, IAO.

Noch bis zum 7. Februar 2018 kann jeder auf www.homodigitalis.tv oder https://m.me/DiggiBot an der Studie teilnehmen, sich in Echtzeit mit anderen vergleichen und bekommt am Ende seine persönliche Zukunft vorhergesagt. Seit dem 25. Januar läuft die Webserie „Homo Digitalis“ immer donnerstags um 23.45 Uhr im BR Fernsehen. Weiterhin gibt es alle sieben Folgen auf www.homodigitalis.tv.

Die Studienteilnehmer wünschen sich, so die bisherigen Ergebnisse, im Schnitt nur für 10 Prozent ihrer Tätigkeiten, dass diese ganz automatisch von Robotern abgearbeitet werden. Von den verbleibenden 90 Prozent will die Hälfte diese Prozesse gerne weiterhin komplett alleine bearbeiten. Die andere Hälfte kann sich gut vorstellen, mit einem Roboter zu kooperieren.

Stärken von Mensch und Roboter verbinden

Auch bezüglich der Aufgabenverteilung zwischen Mensch und Roboter zeichnen sich Tendenzen ab: Teamwork, Kommunikation und Kundenkontakt sind Bereiche, die klar in der Verantwortung des Menschen liegen. Arbeiten, die körperlich anstrengend oder stupide sind, dürfen gerne komplett vom Roboter übernommen werden, meinen die Befragten. Außerdem wünscht sich ungefähr die Hälfte der Teilnehmenden, dass ein Roboter sie in Zukunft beim Problemlösen, Entscheiden und Verbessern von Prozessen unterstützt.

Auch wenn Homo Digitalis aus wissenschaftlicher Sicht interessante Ergebnisse liefert, handelt es sich dabei nicht um einen klassischen Online-Fragebogen. Vielmehr ist es eine Art Spiel, bei dem der Nutzer nur selten klassische Multiple-Choice-Fragen beantworten muss. Er kann in einem „Jump-and-Run-Game“ seine Konzentration unter Beweis stellen oder mit einem „einarmigen Banditen“ um den Arbeitsplatz der Zukunft spielen. Dabei kann er sein Ergebnis immer wieder in Echtzeit mit den Antworten anderer Nutzer vergleichen oder bekommt individuelles Feedback.

Facebook-Nutzer können diese wissenschaftlichen Mini-Games auch direkt in einem Chatbot im Messenger machen: https://m.me/DiggiBot. Wer sein Privatleben nicht mit Facebook teilen will, geht einfach auf www.homodigitalis.tv und macht den Zukunftstest dort.

„Für uns ist die Studie auch ein Experiment, wie wir Umfragen so gestalten können, dass der Nutzer Spaß daran hat“
, so Kathrin Pollmann, verantwortliche Wissenschaftlerin am IAO.

Die Zukunftsstudie ist Teil eines internationalen Webprojekts, zu dem auch eine siebenteilige Webserie gehört. Ziel ist es, mit Webserie und Zukunftstest die Nutzer zum Nachdenken über den Umgang mit Zukunftstechnologien zu bringen: Wie verändern Künstliche Intelligenz, Chips im Gehirn und Digitale Liebhaber unser Leben? Welche Zukunft möchten wir Menschen?

Foto: HomoDigitalis/Arbeit

 


Veröffentlicht am: 29.01.2018

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